brachenbrunch #2

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fotos: felix liebig – 16.6.2012

hier die fotos von sebastian.

ach war das schön!

sonnensucher, donnerzähmer, geocacher, jongleure, dj’s, wandmaler, nagelkünstler – vom vormittag bis in die nacht haben wir einiges an uns vorüberziehen sehen. beiträge kamen wie immer von allen in essbarer, in sichtbarer, in hörbarer, in verbaler, in sportlicher und sonstnochwas für einer form. zugegeben: wir haben uns ganz schön arbeit gemacht mit dem herschaffen der möbel. und weil nach dem brunch auch vor dem brunch ist (das sollte zur fünften jahreszeit in deutschland jeder wissen), werden wir im nächsten jahr beim nächsten brunch sanftere methoden anwenden, es aber genausoschön haben.

aber mal zu sache:

der herzogin garten ist nicht nur ein „sächsischer genitiv“, sondern auch ein ganz historisch konkreter, jedoch mit blick auf die stadtentwicklung derzeit absolut unkonkreter ort in dresden. 100 schritte vom zwinger entfernt, hinter dem schauspielhaus, um die ecke vom zentralen ortsamt, gleich bei SZ und MOPO, kirchentag und SIB, zwischen townhouses und designforen, gegenüber von den theaterwerkstätten, also mittendrin im zentrum der stadt liegt diese OASE.

und plötzlich bist du draußen!

leere, ein stelle ohne alles, bis auf ein blau angestrichenes, etwas krummes altes gewächshaus. stille, bis auf ein paar vögel und ein fernes rauschen; anfänglich ein kransurren; mal eine straßenbahn. sattes grün, bis auf ein paar urbane einsprengsel in pastelltönen, die der bewuchs noch nicht aus dem bild tilgen konnte. ein paar steine. der rest ist egal.

ulrike gärtner, deren leistungen in kunst & kultur dresdens ich nicht müde werde zu rühmen, hat 2003 mit partnern eine künstlerische aufarbeitung des ortes bestritten:

„BNU 2103 – Bau ’ne U-Bahn 2103“

sie haben archive durchstöbert und menschen befragt, bezüge zu anderen orten hergestellt und waren schlussendlich vor ort. alle reden über diesen ort. eine frau und noch ein paar menschen wissen beinahe alles über diesen ort!

das hier auzuarbeiten wäre demnach unmöglich. das brachenbrunch, das späte erscheinen der künstlerin, dann aber die intensive auseinandersetzung, das wieder-vor-holen, das vor-lesen der fakten allein schon hat viel an unschätzbarem vermittelt. mit freundlicher genehmigung der künstlerin darf ich teile des wissen hier teilen:

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