freiheit Aushalten! #6 KINDISCH

juni 2012 fA!6: kindisch

++ zeit: 1.6.2012, 16 uhr ++ achtung: vorverlegung! ++
++ ort: kesselsdorfer straße, ecke poststraße, brache am „mephisto“, 01159 dresden ++
++ gastgeber:   u r b a n o f e e l   kooperationsgemeinschaft ++

thema >>> KINDISCH

ist doch kindisch! ja, aber das ist gut so. denn es ist kindertag am 1.6. und außerdem ist straßenfest in löbtau.

es gibt wenigstens 15 synonyme für das wort „kindisch“ im deutschen und sogar ein ort heißt hierzulande so. der ist knapp 50 km von dresden entfernt. also begeben wir uns nach „kindisch“ und gucken mal was es dort zu holen gibt ;) – aber nur mit dem finger auf der landkarte!

kinder haben freiheiten, die erwachsene nicht haben, denn die natur will es so. und eigentlich – bei rechtem licht betrachtet – sind die erwachsenen den kindern ganz schön neidisch dafür ;) die kooperationsgemeinschaft   u r b a n o f e e l   hat mit 15 kindern der „theaterkita“ in dresden-löbtau die stadt, ihre klänge und die farben in einem wahrnehmungsprojekt erforscht. das ist der anlass für die frage: wie halten eigentlich kinder die freiheit aus, in der sie leben?

u r b a n o f e e l   hat im projekt entdeckt, dass die kids damit sehr kreativ umgehen und dass erwachsene davon sehr viel lernen können! deshalb gibt freiheit Aushalten! #6 dem kind in uns spielraum: sie sucht im stadtraum nach spielorten: wer wollte schon immer mal einen brief nach „kindisch“ schreiben? wer möchte sich aus rumliegendem krams eigenes spielzeug bauen? wer will endlich mal auf eine laterne klettern?

hier ist platz dafür. oh nee, das ist doch kindisch!

„freiheit Aushalten!“ dient als diskursvorlage für akute themen der kultur(arbeit). in der diskursvorlage „freiheit Aushalten!“ finden erkundungen zum wert der kultur statt. diese können in ihrer form gespräche, vorträge, filmvorführungen, spaziergänge oder anderes sein. sie finden an orten statt, die es inhaltlich verdient haben, mit leuten, die fachlich kompetent sind, zu themen, die ort und leute mit der frage beschäftigen: wie frei sind wir eigentlich?
mehr dazu im leitartikel.

++ ein format von kultur!ngenieur felix liebig in kooperation mit gastgebern & gästen ++


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dresdner studententage 2012: kulturvorlagen

grafik: felix liebig

zu den dresdner studententagen im mai 2012 bietet der kultur!ngenieur seine beiden programme „freiheit Aushalten!“ & „wohnzimmersp!onage“ im doppelpack auf dem campus der tu dresden an. thema ist für beide angebote: studentenleben zwischen freigeist & zielgruppe.

kurz die termine:

++ diskursvorlage „freiheit Aushalten!“ zur lage der lokalkultur. am 4. mai 2012 um 19 uhr im „club novitatis“ ++
++ nachtspaziergang „wohnzimmersp!onage“ zur lage des privaten haushalts. am 18. mai 2012 um 21 uhr ab „club novitatis“ im campus der tud ++

auf der seite des studentenwerkes dresden findet sich das programm der studententage. anbei findet sich die eigens hergestellte postkarte zu diesen beiden anlässen:

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freiheit Aushalten! 5 freigeister + zielgruppen

mai 2012 fA!5: freigeister & zielgruppen

++ zeit: 4.5.2012, 19 uhr ++
++ ort: club „novitatis“, fritz-löffler-straße 12c (keller), 01069 dresden ++
++ gastgeber: club „novitatis“ & überraschung ++
++ co-konzept: sebastian löder ++
++ bitte anmelden als kommentar zum blogpost, unter felixliebig@gmx.net oder 0351 4662766. danke ++

thema >>> freigeister & zielgruppen

zu den studententagen 2012 liefert „freiheit Aushalten!“ die diskursvorlage für kulturbetrachtungen im studentenleben. zwischen uni, job und freizeit machen studenten alles und nichts. these: sie führen ein schizophrenes leben zwischen akademischen freigeistern & komsumtorischen zielgruppen. wie sind sie dabei wirklich und wo sind sie wirklich frei? was versteht ein student heute unter freiheit und was hat er vor hundert jahren darunter verstanden? viele fragen, die antwort geben alle, die dabei sind…

wieviel freiheit halten wir in der uni eigentlich aus?

es ist ja nicht zum aushalten!

„freiheit Aushalten!“ dient als diskursvorlage für akute themen der kultur(arbeit). in der diskursvorlage „freiheit Aushalten!“ finden erkundungen zum wert der kultur statt. diese können in ihrer form gespräche, vorträge, filmvorführungen, spaziergänge oder anderes sein. sie finden an orten statt, die es inhaltlich verdient haben, mit leuten, die fachlich kompetent sind, zu themen, die ort und leute mit der frage beschäftigen: wie frei sind wir eigentlich?
mehr dazu im leitartikel.

++ ein format von kultur!ngenieur felix liebig in kooperation mit gastgebern & gästen ++


tud

fotos: felix liebig, 3. märz 2012

vorweg: so menschenleer wie auf den bildern ist die tu dresden nicht. schon gar nicht in der woche und schon gar nicht außerhalb der semesterferien. vielmehr zeugen alle dinge dort auch jetzt vom menschen und seinem tun.

getreu und frei nach dem motto „tue gutes und sprich darüber“ tut die tud allerhand um ihr image zu entwickeln und eine excellente universität zu werden. ja! bzw. „¥€S“ schreibt direkt vor der neuen mensa die boston conculting group (bcg) auf ein plakat, und addiert den claim „grow further“. (den dollar kennt mein browser aus unerfindlichen gründen nicht.) ich aber kenne die boston consulting group und finde das zitat geradezu paradox in unserer zeit der be- und verschränkungen; gerade im bereich sozialen, also nicht technisierbaren wissens- und informationsaustausches. mehr studenten wird es auch weiterhin geben, weil es kaum einen flachen bildungsweg mehr gibt, sondern bald nur noch den höheren, und damit auch von keiner (wissens)agentur auf der welt mehr geld zu verdienen ist. wissensspekulation ist nötig. hier setzt die excellence-initiative an.

ich meine, die tu dresden ist schon excellent, braucht also kein neues „dresden concept“ gleich oben rechts auf der startseite, denn sie weiß um ihre qualitäten nur nicht, weil sie – ich bitte um vergebung – betriebsblind ist. auf dem spaziergang sind auch deshalb 103 aussagekräftige fotos entstanden, weil spazierengehen in bildsequenzen verläuft und das für_wahr_nimmt, was da ist und mit dem gewebe des materialisierten nicht irgendwo, sondern vor ort spekuliert. mancherorts sind es sogar beinahe cinematografische bildfolgen als verweis auf mögliches. die tud hat viel zu bieten. ick kieke, staune, wundre mir. und verfalle auf berlin und walter benjamin (wiki), der ja ein künstler im textlichen aufbereiten von bildsequenzen war. denkbilder. wissen_schafft_denkräume.

was in der tu dresden zu denken gibt und als bild wirkt, sind z.b. in der nachschau die container. die blauen. klar. aber auch die beiden sandsteinfarbenen. die slub. doch während die letzten wissen beherbergen bzw. die menschen, die man nicht sieht, die aber im namen der sächsischen landes- und universtitätsbibliothek dieses wissen zugänglich machen – ich kenne selbst einige – beherbergen die blauen container nichts. sie proklamieren nur sinnsprüche der excellence-kampagne. hier und da steht innen ein tisch mit stühlen. klaustrophobisch. entsteht so wissen? ist excellent, was gleichmacht? ich fühle mich an die kunst erinnert, die unzählige gleichanmutende männer um einen langen (konferenz)tisch sitzen lässt. einmütig. der künstler und das werk sind mir entfallen.

wie wissen wirklich entsteht ist in den fotos sicher auch zu sehen. nämlich in der überlagerung unterschiedlicher reize, die auf uns wirken mit bildern, die wir schon haben. und das geschieht immer im raum. der raum wirkt und wir wirken auf den raum. der raum ist sinnlich und sinngebend. jemand, der sich in den weiteren recherchen als experte für sinn(es)räume erweist, ist jörg rainer noennig, juniorprofessor für wissensarchitekuren an der fakultät architektur. unter anderem in einer garage lässt sich wissen durchaus besser als in einem schicken container vermitteln. die reihe „undsonstso“ bewies es mit der # 1.

dass die tu dresden blaue container des multinationalen konzerns bilfinger/berger aufstellt anstatt meinetwegen von excellenten studenten oder künstlern blau angemalte räume zugänglich zu machen, verwundert, weil sie so reich an unterschiedlichen räumen und raumstrukturen ist, dass sie allein dadurch excellent sein kann. nur leider ist wissen immernoch zunächst einmal ein plakatives marktinstrument, das geld kosten muss und nicht das, was es ist, nämlich ein fluidum aus realem raum und gedankenraum, den man mit ein wenig blauer farbe sichtbar machen kann. ein „realer raummarker“. für die tu dresden. symphatisch. man denke nur an den barkhausenbau oder den von mir selbst erlebten försterbau mit ihren zum verlaufen vielfältigen raumfolgen, winkeln und nischen, in denen alles passieren kann. diese konglomerate des raumwissens ganzer studenten- und mitarbeitergenerationen.

apropos generationen: auch das logo der tu dresden wird ja gern auf’s korn genommen, oder wird selbst zur kimme oder zum korn – je nach lesart – in der stele von jürgen schieferdecker am unteren ende des zelleschen weges. dort verräumlicht sich das buchstabenpaar sogar. im gegenwärtigen design „flirrt“ es vielen zu sehr. am heinz-schönfeld-hörsaal aber ist eine ältere generation des logos aus den vermutlich 60er jahren zu sehen, die erstaunliche anklänge an heutige bekannte bilder wie barcodes mitbringt und in sachen figur-grund-phänomene klarer als das heutige logo erscheint. ein vergessenes logo – ein vergessener ort?

ich kann nur hoffen, dass die tu dresden die chance erkennt mit der wissen_schaffenden excellence auch kritisch-kreative künstlerische excellence zu fördern, sich eben nicht selbst zu vergessen, sondern sichtweisen auf den campus zu eröffnen, die dem klische der technischen universität das narrativ der sozialen und kulturellen universität gegenüberstellen. was zwischen den zeilen steht kann beim lesen auch mal gut tun. t-u-n. t-u-d. tut nicht weh. oh doch, tat auch weh, z.b. im dritten reich. aber dazu anderer stelle mehr. z.b. dem hannah-arendt-institut für totalitarismusforschung und der stiftung sächsische gedenkstätten mit der gedenkstätte münchner platz.

deshalb, weil nämlich die geschichten und raumerinnerungen der menschen die zeilen liefern, zwischen denen ich meine mehr zu lesen als zwischen den kubisch-technokratischen äußerungen excellenten stahlbaus, gehe ich am 24. märz ab 14 uhr mit jedem interessierten auf campussp!onage.

dreitausend kultur!ngenieurtickets

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fotos & grafik: felix liebig

in der zweiten märzwoche kommen die ersten kultur!ngenieursticker!

fast ein gemischtes doppel im wortsinn: sticker & tickets. aber ein gemischtes doppel im inhaltlichen sinn.

die ständigen formate wohnzimmersp!onage und freiheit Aushalten! gibt es jetzt schon seit geraumer zeit, und sie ergänzen sich in ihrer konzeption: während das eine raum, zeit, mensch und thema statisch verbindet in der diskussion, tut es das andere dynamisch im spazierengehen. es ist also zeit für urbane öffentlichkeitsarbeit. es gibt sie nun als aufkleber im visitenkartenformat. vorne ein hübsches bild, hinten alle infos. zum rumzeigen, zum dran erinnern, zum hinkleben. wir machen 50/50. eintausendfünfhundert gehen an die wohnzimmersp!onage, ebensoviele gehen an freiheit Aushalten!

wer eines findet, der nutze es als fahrschein zu einer der veranstaltungen. mal sehen, was die dvb sagen?! oder er gebe es weiter. jemand freut sich drüber.

hier gleich noch die pdf’s dazu:

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spiel mit den bildern

link & screenshot: Dokumentationsfilm „Spiel mit dem Tod“, Felix Müller

der link erreichte den kultur!ngenieur von einem bekannten mit der ausdrücklichen bitte, den film auch über minute 18 hinaus anzusehen. das ist tatsächlich ratsam und öffnet die augen für etwas, das wir alle irgendwie vielleicht wissen, jedoch alltäglich eben nicht bewusst vor augen haben.

spontan meine reaktion:

zu jedem im fernsehen gezeigten film, zu jeder werbung, zu jeder politikerrede müssten in zukunft gleichsam als „beipackzettel“ solche dokumentationen bzw. eingehende erläuterungen dazu wie das produkt entstand und wieviel und was genau daran verfälscht worden ist dargereicht werden. oder:

„alles zweifelhafte muss angezweifelt werden“

kurz zur erklärung: der film zeigt bis zur ca. 18. minute ein setting mit einer dokumentarischen handlung über ein kritisches thema. dann bricht er den sich aufbauenden spannungsbogen betont ab und bringt eine ca. 10-minütige erklärung der angewandten bildmanpulationen.

haben wir uns daran gewöhnt mit einer überfülle an halbwahrheiten zu leben?

wir können heute weder ermessen noch in allen einzelheiten bewerten, was uns als wahr und was als verfälscht vermittelt wird. medienpädagogik z.b. hat es demgegenüber reichlich schwer einen soliden standpunkt in der bildung von selbstbestimmten, neugierigen und kritischen menschen zu formulieren. in einem netz aus abhängigen (fehl)informationen lösen sich tatsächliche anschauungen auf und bilder werden produziert – bzw. produzieren sich im world wide web auf einen impuls hin mittlerweile selbst – die nurmehr ein amalgan einer tatsächlichen begebenheit, einer information sind.

wie kritisch müssen wir sein?

für mich ist nicht das, sondern vor allem der blick auf die authentizität von informationen, ihre fühlbarkeit, ihre sinnliche echtheit interessant. menschen bewegen sich heute in vielen „sinnlosen“ räumen, deren fühlbare information wie im fernsehen, in werbungen, in reden von repräsentanten nicht mehr auf ihre „echtheit“ überprüfbar sind. aus unfähigkeit, aus mangel an eben den echten informationen oder schlicht aus überdruß über die masse und konsequenz des abzuarbeitenden berges an fehlbarkeiten unterbleibt das hinterfragen. resignation ist dabei nicht weit und das equilibrium unter dem dauerfeuer an über- und unterreizung – eben reizung – besteht in einer balance des aushaltens, nicht aber in freier wahl.

was aber ist echt?

automatisch kommen einem gedanken an filme wie „the matrix“ oder „fight club“. aber auch an literatur und kunst. dort wird die hintergründigkeit des „echten“ beschrieben und in einer (fast) dystopie überspitzt. ganz nah liegen dann persönliche und berufliche themen wie stadtmarketing und andere bildgeführte debatten oder die omnipräsenz der welt in der digitalen welt, die überdeutlichkeit / überbedeutsamkeit alles wahrgenommenen in der (digitalen) reproduktion. aber auch die als „politiktheater“ längst verballhornte doppelbödigkeit im umgang mit den grundbedürfnissen der gesellschaft als sozialer ganzheit kommt mir in den sinn.

wo sind unsere rückzugsräume, um die welt zu reflektieren und sie wirklich zu erkennen und demnach zu gestalten?

nicht erst seit walter benjamin und „das kunstwerk im zeitalter seiner technischen reproduzierbarkeit“ (wikipedia) ist die maschinenhaft technoide und damit erst vermarktbare, weil abgrenzbare, verwertung alles sinnlichen zumeist de-konstruktiv. benjamin selbst hat hitlers vor- und untergang vorausgesehen. an dieser stelle könnte aber klar werden, dass der von benjamin vor allem in bezug auf film und fotografie und deren massenhafte reproduktion beschriebene wandel noch immer und vielleicht schon immer andauert. heute haben sich neue „erweiterungen“ in das repertoire geschlichen, der prozess sich auf ein allgmeingültiges für jeden zugängliches wirkungsfeld verlagert. heute sprechen wir davon global als „augmented reality“ bzw. erweiterter realität (wikipedia).

wo und wann aber setzen wir die mittel der verfälschung konstruktiv und kreativ sinnlich ein?
wann und wo nutzen wir diesen raum der möglichkeiten zum besseren unseres lebens, spielen und kreieren damit?

hinter reingerechneten neongrauen, zeitgereiften und anders retortenhaft titulierten oberflächen und spannenden animationen verbergen sich die wahren vorgänge eines bildhaften kulturinhalts, geschweige des prozesses. niemand erkennt mehr – und soll es auch nicht – welche authentizität und komplexität sich hinter dem schicken äußeren verbirgt. der gebrauchswert steht hinter dem objektwert klar zurück. unter der motorhaube des audi ist kein motor mehr, sondern ein plastikdeckel mit hübschen gelben knöpfen, sie man anfassen soll. das macbook und mehr noch das ipad ist nurmehr eine hülle ohne zugriff auf die bestandteile, sondern lediglich einem wischtableau, das uns eine neue taktilität anerzieht. ein verstehen ist so ausgeschlossen. aufschrauben kann man aber beide immernoch. werkzeug gibt es überall, in jedem haushalt… notfalls auch den hammer oder den kuhfuß.

hier beginnt die crux z.b. der medienpädagogik, die das nutzen vor das verstehen stellt. für das verstehen soll die informatik zuständig sein. gelbe knöpfe sind verführerisch, aber zeigen eben nur das, was man sehen soll.

was muss und soll ich erklären?
was soll und muss sich der nutzer selbst aneignen und woher bezieht er die motivation und die information dazu?

xxx

freiheit Aushalten! 2 FREIRAUM

februar 2012 fA!2: FREIRAUM

++ zeit: 3.2.2012, 19 uhr ++
++ ort: kultur!ngenieurbüro. clara-zetkin-straße 48. 01159 dresden ++
++ gastgeber: felix liebig ++
++ bitte anmelden unter felixliebig@gmx.net oder 0351 4662766. danke ++

++ thema >>> freiraum ++

wieviel freiraum hat der mensch? ein beispiel:

im dynamischen england hat der kultur!ngenieur mit vielen menschen mehr auf engstem raum gelebt als in deutschland. das gefühl der nähe und anteilnahme war in england größer als in deutschland.

in jeder kultur auf der welt haben menschen ein intuitiv gewachsenes verstehen von eigenen freiräumen. wo diese liegen und wie die eigentlich aussehen, soll in diskursvorlage zwei erforscht werden. es wird gefragt: was hat der parametrische gebaute raum mit unseren tatsächlichen raumvorstellungen zu tun? wieviel raum habe ich als arbeiter, fahrradfahrer, lokführer wirklich? der kultur!ngenieur felix liebig lädt dazu nochmal herzlich in das k!b.

es ist ja nicht zum aushalten!

„freiheit Aushalten!“ dient als diskursvorlage für akute themen der kultur(arbeit). in der diskursvorlage „freiheit Aushalten!“ finden erkundungen zum wert der kultur statt. diese können in ihrer form gespräche, vorträge, filmvorführungen, spaziergänge oder anderes sein. sie finden an orten statt, die es inhaltlich verdient haben, mit leuten, die fachlich kompetent sind, zu themen, die ort und leute mit der frage beschäftigen: wie frei sind wir eigentlich?
mehr dazu im leitartikel.