7 Fragen an Felix Liebig urbanite Dez 2015

urbanite stellt „7 Fragen an Felix Liebig“

Grafik: Screenshot, urbanite.net

In meinem schönen kleinen Interview des Stadtmagazins urbanite Kultur!ngenieur mit dem Kultur!ngenieur im Dezember 2015 ist u.a. vom „JohannStadtRad“ und den Vorhaben der „Löbtauer Runde“ 2016 die Rede. Reinschauen lohnt sich … Vielen Dank für den Artikel an Viola Martin-Mönnich!

kultur selbst machen

++ D.I.Y. goes D.I.T. ++ In Eigener Sache ++

Kultur ist, wenn man zusammen macht. Kultur ist, was WIR draus machen.

Den Satz auf der Postkarte kann man also vielfach deuten, ob man andere nun gern machen lässt oder vielleicht doch ein wenig bestimmerisch ist oder einfach auch seine Verantwortung darin sieht, zu deligieren oder gern mit anderen zusammenarbeit.

Der Kultur!ngenieur arbeitet schon lange kollaborativ, zur Zeit umsomehr – und ist trotzdem auch sein eigener Brötchengeber. Zur Zeit geht das Backen der Brötchen nicht nur wie das Brezeln backen und für freie (Entschuldigung: unbezahlte) Kulturarbeit ist weniger Zeit. Zu tun ist genug:

Diverse kleine und große Projekte wollen umsorgt werden. Siehe „Save the Dates“. Darunter gibt es Aufträge aus neuen und bekannten Quellen, aber auch einige Eigen- und Koproduktionen in der Konzept- oder Finanzierungsphase. Neue Partnerschaften entstehen. Es kündigt sich mal wieder eine Umbauphase an.

Diese Web-Seiten sind nun etwas zu ausladend, sie werden zeitnah überarbeitet und sind deshalb z.T. offline, bevor in näherer Zukunft ein ordentliches Remake der Website ansteht. Dann wird weiter gebloggt, aber es wird auch eine Projektkartei geben und die Arbeitsfelder des Kultur!ngenieurs sind dann erstmal klarer dargestellt.

Einige freie Eigenproduktionen sind in der Planung, sollen aber nicht überstürzt rausgehen, sodass sie etwas länger auf sich warten lassen. So wird es eine dramaturgisch neuformatierte Wohnzimmersp!onage geben, das Brachenbrunch findet auch dieses Jahr eine Lücke und das Buchbinden wird mit Stadterkundung kombiniert.

Also, es gibt viel zu tun, tun wir es ZUSAMMEN.

LöMuWeiKa: Am 15.12. „Das Ding mit den Zipfeln – Tagebuch einer Verfolgung“ im Kultur!ngenieurbüro

das ding mit den zipeln

das ding mit den zipfeln

Grafik: Annie Lux
Text & Bild: Felix Liebig

++ 15. Dezember 2012 um 19.00 Uhr im Kultur!ngenieurbüro, Clara-Zetkin-Straße 48, 01159 Dresden ++

++ LöMuWeiKA. Häh? 1 Jahr Kultur!ngenieurbüro. Aha! ++

++ Kurz & Gut: Der „Löbtauer Musikalische Weihnachtskalender“ ist der Weihnachtskalender für Menschen mit performativer Ader. Auch im tiefsten und verschneiten Löbtau-Süd. Die literarischen und musikalischen Gesellen Annie Lux & Micha Wieting schenken uns „Das Ding mit den Zipfeln“ – eine Lesung mit Klängen und Geräuschen auf nicht mehr als 20 qm Bürofläche, die seit etwas mehr als 1 Jahr Vorposten der Kulturarbeit sind. Dazu gibt es kulturzeittypische Freuden. Freut Euch drauf! (Link zum PROGRAMM) ++

++ „Acht Monate dieser Geruch! Acht Monate dieses Schmatzen und Glucksen! Acht Monate von einem Ding belagert zu werden, von dem ich noch nicht mal weiß, was es ist!“Das Ding mit den Zipfeln – Tagebuch einer Verfolgung ist die Geschichte einer Frau, die ein Ding in ihrer Küche gefunden hat, das nicht wieder gehen will. Vieles hat sie schon versucht, um es loszuwerden, doch es erweist sich als erstaunlich resistent. Die Nachbarn tuscheln, ihre Freunde meiden sie. Als Anke Sommer eines Morgens im Büro einen Schrei hört, beginnen sich die Dinge mit dem Ding zu überschlagen…

Kafkaesk und an den Haaren herbeigezogen. Während ich lese, wird Micha Wieting Klänge und Geräusche erzeugen. So werden wir beide versuchen, die Geschichte zum Leben zu erwecken. Das solltet Ihr nicht verpassen! Und nicht nur das. Unser werter Gastgeber Felix Liebig, seines Zeichens Kulturingenieur, feiert sein Büro, welches nun ein Jahr alt wird und bäckt für Euch einen Kuchen. Na, wenn Euch das nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht, wie man Euch hinterm Ofen hervorlocken kann.
Die Entscheidung liegt, wie immer, bei Euch: Entweder hinterm Ofen verdorren oder ins kultur!ngenieurbüro kommen. Wir sehen uns! ++

++ Vorgeschmack aus der Konserve. Ziege zeigt Zipfel. ++