StadtBauWerkStatt = JohannWerkStadt

Fotos: Felix Liebig, 9. bis 13. Februar 2015 / Grafik: Johannstädter Kulturtreff


Wir bauen unsere Stadt.

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Jaja, das wär‘ schon was … nee, das geht wirklich!

Im → Johannstädter Kulturtreff konnten Ferienkinder vom 9. bis 13. Februar 2015 im Rahmen des dortigen Kursangebotes ihren Stadtteil Johannstadt selbst erkunden, nachbauen und umgestalten. Dabei gab der Kultur!ngenieur den 8 bis 11-Jährigen an vier Vormittagen eine methodisch Anleitung mit verschiedenen Aspekten von Stadt selbst machen, während nachmittags weitergebaut, siebgedruckt oder an einem Tag auch Keramik aufgebaut wurde. Obwohl zur Präsentation am Freitag nicht die Stadtplanerin Frau Grosche aus dem Stadtplanungsamt da sein konnte und Siebdruck und Keramik letztlich nicht das Stadtbauthema aufgriffen, so war doch der Stadtplaner Jörg Morszoeck von → U.M.A. kurz zu Gast, der das → Konzept für das Programm „Soziale Stadt“ in Dresden-Johannstadt verfasst hat, und eine Fruppe von FSJ-lern filmte die Vorstellung (Film folgt).

Mehr zum Ablauf und einigen Erkenntnissen in dem kleinen → Bericht zur StadtBauWerkStatt als PDF.

Ein wunderbarer Anfang. die → urbanofeel GbR will das nun fortführen…

Im Jahr 2014 gab es als Auftragsarbeit für eine Kooperation des Deutschen Hygienemuseums mit dem Medienkulturzentrum Dresden im Rahmen der CrossMedia Tour eine Art Vorgängerprojekt mit „Minecraft als Simcity“  hier ist der Bericht der Organiatoren.

Anbei eine Auswahl Fotos vom Prozess zum Durchblättern in Ruhe.
– Da der Autor zwar die Bildrechte, nicht aber das Einverständnis der Eltern inne hat, ist die Galerie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte soweit möglich ohne die beteiligten Jugendlichen angelegt. Dafür aber mit ihren Charakteren!


(fast alle) Bauherrinnen und Bauherren


Der Rundgang am Tag 1


Der Entwurf am Tag 2


Der Modellbau am Tag 3


Das Finale am Tag 5


Die Mentalen Karten vom Tag 1


Die Entwürfe vom Tag 2

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CrossMedia Tour 2013 PM Teaser

CrossMedia Tour startet in die 5. Runde

CrossMedia Tour Dresden 2013 Alienmarke

Mit einer Vielzahl von Medienworkshops startet die CrossMedia Tour mit Beginn der Sommerferien in ihre fünfte Runde. Unter dem Motto: „Deine Ideen – Deine Medien – Deine Stadt“ können sich Dresdner Kinder und Jugendliche selbst als Medienproduzent auszuprobieren.

Die Angebote für die sechs bis 10-jährigen sind vielseitig. Die jungen Teilnehmer können zum Beispiel ihren ersten eigenen Film mit der Handykamera drehen, ein Hörspiel kreieren, ihren Superhelden im Trickfilm zum Leben erwecken oder Elektronikschrott in Alltagsgegenstände verwandeln.

Aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren bietet die CrossMedia Tour wieder ein facettenreiches Angebot von Grundlagen- bis hin zu Fortgeschrittenenkursen. Dabei entwickeln die Teilnehmenden in Eigenregie Ideen für Kurzfilme, Radiosendungen und Computerspiele. Sie drucken ihre eigenen Plakate und erkunden, ausgestattet mit Kamera und Mikrofon, die Geschichten ihrer Stadt.

Für das Projekt haben sich dreizehn Dresdner Vereine und Initiativen zusammengeschlossen, um ein umfassendes medienpädagogisches Angebotsspektrum von insgesamt 26 Kursen von Juli bis November 2013 zu entwickeln. Die Koordination übernimmt das Medienkulturzentrum Dresden in Kooperation mit dem Objektiv e.V.
Die CrossMedia Tour Dresden 2013 steht unter der Schirmherrschaft der Dresdnder Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Alle Workshops sind kostenfrei. Anmelden können sich Interessierte ab jetzt unter http://www.crossmediatour.de, wo auch weitere Informationen zum Programm zu finden sind.

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Koordination:

CrossMedia Tour 2013 PM Medienkulturzentrum Dresden eV     CrossMedia Tour 2013 PM Objektiv-eV

Mitveranstaltende:

Chaos Computer Club Dresden
ColoRadio/ Radio Initative Dresden e.V.
Cyber4Kids
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Diakonisches Werk – Stadtmission Dresden e.V.
Fantasia Dresden e.V.
medienfux gemeinnützige GmbH
riesa efau. Kultur Forum Dresden
Trans-Media-Akademie Hellerau
urbanofeel
Werk.Stadt.Laden Löbtau

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Förderer:

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden
SAP AG
Ostsächsische Sparkasse Dresden

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Weiter Informationen und Kontakt:

Medienkulturzentrum Dresden
Almuth Frommhold
Tel: 0351/31540678
info[at]crossmediatour.de
www.crossmediatour.de

urbanofeel @ kubik

foto: felix liebig, 17. februar 2012

kubik? nein hier geht es nicht um rauminhalte.
naja, nicht vordergründig, nicht auf den ersten blick.

das programm „kubik = kulturelle bildung in kindertagesstätten“ ist von der stadt dresden, amt für kultur und denkmalschutz aufgelegt worden um kinder, mitarbeiter und auch eltern in kindertagesstätten in den kulturellen dialog über kreative fortbildung zu bringen. auf dem „kita bildungsserver“ des medienkulturzentrum dresden e.v. gibt es eine projektseite dazu. die broschüre als pdf hier im link:

11111_Broschur_Kubik

die kooperationsgemeinschaft   u r b a n o f e e l   wird im rahmen des programms ein siebenwöchiges projekt namens „stadt.klang.farbe“ mit einer kita durchführen. vom 9. märz bis 4. mai 2012. da geht es dann auf den zweiten blick tatsächlich um rauminhalte, aber eher um sinnliche – eben klang und farbe.

die idee des projektes ist es mit mitarbeitern, eltern und kindern den eigenen städtischen raum, sein städtisches umfeld zu entdecken und sich selbst in dieser umgebung wahrzunehmen!

in welchem raum befinde ich mich und wie geht es mir dort?

das ist die ausgangsfrage mit der wir uns beschäftigen. die stadt besteht insbesondere bei den jüngsten stark aus den wahrnehmungsmustern von klang und farbe sowie ihren synästhetischen verbindungen. wie ein kind dieses wahrnehmen und ausdrücken kann, soll im rahmen der projektarbeit in form von bildern und geräuschen in der erfahrung gebracht und der in selbständigen produktion erforscht und bearbeitet werden.

die partnerkita für das projekt ist eine äußerst frische und willkommenheißende kita in dresden-löbtau: die theaterkita, besser bekannt als kita „funkel dunkel licht gedicht“.

der kaiserkanal

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fotos: felix liebig, auf dem kaiserkanal zwischen suzhou und wuxi, jiangsu, china, im november 2003

der kaiserkanal zwischen dem norden chinas und dem jangtsekiang ist ein phänomen.

so habe ich ihn auf der studienexkursion wahrgenommen. wir begaben uns an diesem tag auf eine fahrt voller unerwarteter eindrücke auf einem marginalen und fast völlig geraden teilstück zwischen suzhou und wuxi in der provinz jiangsu in china. dafür brauchten wir dennoch fast sechs stunden. wikipedia hat diese informationen. aus der distanz von nunmehr fast acht jahren nehme ich mir endlich zeit zu einem rückblick, die neulese der fotos, ergänzt durch einen neuerlichen „überflug“ bei google-maps.

worin besteht das phänomen?

der kanal in dem damals befahrenen bereich ist ein transportweg, der brummt, tuckert, schrillt und pfeift. so eindrücklich die bilder, so reichhaltig sind auch die klänge und gerüche auf dem kanal. das knattern und pfeifen der motoren älterer schiffsmodelle kann man sehen. mir erschien das treiben auf dem fluss wie das fahren auf einer autobahn. da wird gedrängelt, dicht aufgefahren, man kommt sich näher, touchiert sich sogar. die nachbarn hat das im gegensatz zu uns nicht im geringsten beunruhigt. was es hier nämlich nicht gibt: animositäten. der weg ist das ziel. es herrscht eine erhabene gelassenheit bei menschen, die wir ahnungslos und landesfremd als bauern, arbeiter, geringverdiener einstufen würden. sie sind in einer anderen welt zuhause. alle haben sehr ähnliche vehikel. die schiffe mögen beladen sein bis kurz vor das sinken, aber sie fahren. in 2500 jahren ausgetüftelte konstruktionen sind das. andere sind ladungslos und erheben sich wie reptilien aus dem wasser. ganze kolonnen von schiffen schließen sich zu verbänden zusammen und ziehen zu zehn oder mehr über den kanal. wenn die ladung die sicht verdeckt, dann steigt der bootsführer auf das dach und lenkt eben mit den füßen. die menschen – tatsächlich oft die bootsmänner am steuer und die frauen oder ein kollege mit fahne auf posten am bug – leben auf ihren schiffen. zwischen bug und achtern gibt es alles, was mensch so tut.

daneben findet andauernd irgendetwas am ufer statt: vom be- und entladen bis zu baumaßnahmen an stadien oder brücken. es gibt ruhige und hektische orte, auch visuell bzw. klanglich. die typologie der bauten, die physiognomie der menschen, die gestalt der boote, alles ist neu und anders und beeindruckt, hinterläßt tiefe eindrücke. die vorgänge an den depots, werften usw. sind in der vorbeifahrt kaum nachvollziehbar und bergen doch informationen, die verarbeitet werden sollen. wage bilder habe ich davon auch heute noch. bei google-maps ist es mir sogar gelungen einige strukturen in der draufschau wiederzuerkennen, so etwa den eifel-ähnlichen funkturm oder das eigenartige zickzack-gebäude an der schnittstelle des kanals mit einem anderen gewässer. auch die abendteuerliche schrägseilbrücke ist schon bei google. mehr konnte der „überflug“ aber nicht bringen, da die strukturen so vielfältig und vielleicht auch schnelllebig sind.

dazwischen ist der fluss, das wasser, der schlamm. man kann es nicht genau sagen. es ist einfach alles da. immer wieder schwimmen dinge auf dem wasser, die verloren oder ausgesetzt, entsorgt wurden. pflanzen, gegenstände, viel mehr. das wasser trägt und wird doch eigentlich ignoriert. es ist wie der asphalt der autobahn – um im bild zu bleiben. den nehmen wir auch nicht eigentlich wahr, wir wissen, dass er da ist. die wahrnehmung auf dieser trasse schwankt zwischen enge und weite. entlang scheinbar endloser schiffskolonnen wird der horizont weit. zwischen zwei booten mit ihren rauhen rostigen bordwänden entstehen hingegen angstgefühle. im abendlicht des tages und dem schlammigen bild des wassers bekommt das bild eine zusätzliche note. außerdem haben wir auf dem schiff eine art froschperspektive. wiewohl: ein bad wäre hier ebenso sinnlos wie ein spaziergang auf der a9. es ist eben ein transportweg. dieser weg ist vollbeladen.

was hat das bewirkt?

in sechs stunden sind ergo viel zeit für sinnliche vollbeladung. keine überreizung, allerdings eine grenzerfahrung. etwas wie das besteigen eines berges und die erhabenheit der aussicht und das gefühl des bezwingens. ich habe damals auf dem schiff geweint vor freude über diese eindrücke. und ich bin noch heute berührt von dem geschehen. warum kann ich schwer emotional erklären. dazu habe ich nur rationale begründungen. in der gesamtschau ergibt sich ein für mich als ganz und gar ortsfremden synästhetisches spektakel.

hier: ein bild abgeben – wie wär’s mit prohlis?

künstlerin grit ruhland (e.t.f.a. = ‚eintagsfliegenakrobatik‚) hat bei idee 01239 ev in dresden-prohlis ein mail-art projekt initiert, das viele schnittstellen mit unserem gemeinschaftsprojekt ‚urbanofeel‚ besitzt.

DIE POSTKARTE IST ZUM AUSDRUCKEN UND EINSENDEN!
(© bei grit ruhland)

hier: ein bild abgeben - wie wär's mit prohlis

eröffnung der ausstellung aller eingesandten karten am 31.1.2011 von 16–20 uhr im prohlis-zentrum, prohliser allee 10, dresden-prohlis.

hier die ankündigung mit allen informationen von grit ruhland:

„Im Januar organisieren das Stadtteilforum IDEE 01239 e.V. und ich ein Mail-Art-Projekt für Dresden-Prohlis.

Unter dem Motto „Hier: Ein Bild abgeben – wie wär’s mit Prohlis?“ rufen wir künstlerischen Äußerung per Postkarte auf. Diesem Ruf folgten bereits über Hundert Leute – aus Prohlis, Dresden und ganz Deutschland: Tendenz steigend! Es ergibt sich schon jetzt eine lebendige Mischung aus Meinungen, künstlerischen Mitteln und  Altersgruppen. Danke an alle, die etwas geschickt haben! Kulizeichnungen von Hochhäusern finden sich ebenso wie Aquarelle, Fotocollagen, aber auch Wortgruppen, einzelne Sätze und bewegende Geschichten. Bis zum Tag der Eröffnung der zugehörigen Ausstellung, am 31.Januar um 16 Uhr werden Postkarten bei IDEE01239 e.V., Gamigstr. 26, 01239 Dresden entgegengenommen – und darüber hinaus! Bitte mailt mir, wenn Ihr Euch beteiligen wollt – ich schicke Euch gern was zu bzw. wenn Ihr anderen Karten weitergeben wollt! Mehr unter:

http://bildabgabe.wordpress.com

Nächsten Mittwoch, den 26.1. von 15-18 Uhr findet eine weitere öffentliche Schreib- und Zeichenaktion im ProhlisZentrum, Prohliser Allee 10 statt. Beteiligt sind ebenfalls die Dresdner Künstlerin Christine Schiewe, die Zeichnerin und Architektin Grit Koalick, der Autor Roman Israel und ich. Interessierte sind herzlich willkommen!

Ausstellungseröffnung: 31.1. 2011 von 16 – 20 Uhr ProhlisZentrum
Ausstellung: 1.2. – 5.2.2011 9 -20 Uhr
Finissage: 5.2.2011 ab 15 Uhr Kreativitätstraining mit Manuela Stein
Ort: ProhlisZentrum, Prohliser Allee 10, 01239 Dresden
http://www.prohliszentrum.de/

zukunft

frei nach unbekannt,
(der originalspruch samt bild hing immer in meiner arztpraxis in rostock im wartezimmer):
„und aus der zukunft sprach eine stimme zu mir: tritt ein und lauf drauf los. und ich trat ein und ich lief los und ich hatte den streusand vergessen“

zukunft

x.europe x.mas cards

diese karten entstanden auf einer reise von birmingham über berlin, meine heimatstadt bad doberan, rostock, dresden und wieder zurück nach nottingham über berlin und london – 24.12.2008 bis 16.1.2009.

idee war das komprimierte zusammenfassen einer ‚tagesreise‘ entlang dieser grossen reise in ikonografischen ausdrücken.

ich skizzierte meine erlebnisse der 24 tage auf postkarten. hinzu stellte ich später fotos, die ich an den jeweiligen tagen aufnahm.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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these cards were made during a journey from birmingham via berlin, my hometown bad doberan, rostock, dresden and back to nottingham again via berlin and london – 24th december 2008 to 16th january 2009.

the idea was to bring out a compressed collection of a ‚day’s journey‘ along this big journey.

i made sketches from my experiences of the days on postcards, later accompamanied by photos i took on the very days of the cards.