what’s my name?

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– die ‚moschee‘ ### the mosq
– der ’nudelturm‘ ### the noodle tower
– die ‚laterne‘ ### the lantern
– die ’nase‘ ### the nose
– der ‚fresswürfel‘ ###
– die ‚blechbüchse‘ ### the tin
– die ‚brotdose‘ ### the lunch box
– der ‚papierkorb‘ von… ### the … waste basket
– das ‚loch‘ ### the hole
– das ‚blaue wunder‘ ### the blue wonder
– die ‚zitronenpresse‘ ### the lemon squeezer
– der ‚goldene reiter‘ ### the golden horseman
– die ‚waschanlage‘ ### the car wash – auch ### also:
– die ‚teppichklopfstange‘ ### the carpet cleaning beam
– die ‚giraffen‘ ### the giraffe
– der ‚zahnstocher‘ ### the toothpick
– die ’senfbüchse‘ ### the mustard tin
– die ‚käseglocke‘ ### the cheese cover
– das ‚verlorene wässerchen‘ ### the lost water
– der ‚hundezwinger‘ ### the dog pound
– das ’nürnberger ei‘ ### the nuremberg egg
– der ‚dreck’sche löffel‘ ### the greasy spoon
– der ‚kristallpalast‘ ### the crystal palace
– der ‚kulti‘ ### the kulti
– der ‚rote bahnhofsvorsteher‘ ### the red station manager
– die ’schweinekirche‘ ### the pig church
– der ’schweinedom‘ ### the pig cathedral
– der ’schwibbogen‘ ### the candle arch
– der ‚huckel‘ ### the bump
– die ’schanze‘ ### the jump
– die ‚modrow-halle“ ### the modrow hall
– der ‚panzerkreuzer aurora‘ ### the armoured cruiser aurora
– die ‚höchste hundehütte‘ von dresden ###  the highest doghouse in dresden

in Berlin z.b. ### e.g. in berlin:

– die ‚waschmaschine‘ ### the washing machine
– die ‚goldelse‘ ### the golden liz
– der blitz ### the lightning

in Bad Doberan:

– das ‚klugscheisser-aquarium‘ ### the smart ass aquarium

in Riesa:

– der ‚köhler-pimmel ### the koehler dick

jeder kennt sie – orte und häuser, die auf wundersame weise eigennamen bekommen haben.

manchmal geht das ganz schnell, sogar, bevor z.b. ein haus überhaupt gebaut ist (wie die ‚waschmaschine‘ in berlin) – manchmal dauert es vielleicht eine weile…

diese vom ‚volksmund‘ gefundenen umschreibungen oder übertragenen begriffe sind ausdruck einer komplexen syntheseleistung vieler menschen zusammen, die sich gar nicht unbedingt kennen müssen bzw. medialer, informativer gestaltungsprozesse. es sind subtile soziale übereinkünfte, die wir oft genug gar nicht würdigen (können). sie stehen an einer schwelle des bewußten, wo etwa das urheberrecht in ein ganz anderes licht gerückt wird. und sie verleihen öffentlichen gegenständen ein merkwürdiges eigenleben!

einige davon sind schon ohne ‚besitzer‘ – sind diese begriffe demnach übertragbar? was passiert da wahrnehmungspsychologisch? welcher semantik obligen die bauten? wie kommt es, dass bauten einen namen tragen und andere nicht, obwohl sie markant zu sein scheinen?

ein beispiel aus dresden, die sächsiche zeitung vom 20.12.2010 zitiert in ihrem artikel ‚was für ein schwibbogen‘ wie folgt:
„In der Nachbarschaft haben vier junge Leute schon einen Namen parat: „Was für ein Schwibbogen“, ruft einer von ihnen, „es fehlen nur noch die Lichter“.“
in diesem fall geht es um aneignungsprozess in der auseinandersetzung um die umstrittene waldschlösschenbrücke.

auch in DRESDEN gibt es viele davon, hier einige zur auswahl – ich suche definitiv noch mehr! wer kennt die hier? wer weiss neues? namen, bilder oder kleine geschichten: schreibt einen kommentar oder an felixliebig [at] gmx [dot] net. DANKE!

dank auch an die zuträger mit den offenen ohren für volkes mund!

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everyone knows them – places and buildings which in an astonishing manner got attached proper names by poeple.

sometimes this goes quickly, even before a building for example is finished (like the ‚washing machine‘ in berlin) – sometimes it takes quite a while…

these descriptions or transfered meanings by the vernacular are an expression of a complex achievement of synthesis of multiple people together who must not necassarily know each other or of perceptive, informative design processes. these are subtle social agreements which we often (cannot) honour. they occur at a gateway to the un-conscious at which for insance the copy right is put into a completely new light. and they give public items a curious own life!

some of these meaning already have no ‚owner‘ any longer – so, are these expressions transferable? what is going on in terms of psychology of reception? to which extend are these buildings affected by semantics? how come that buildung wear a name and others, although quite significant, do not possess one?

a sample from dresden, sächsiche zeitung cites in its issue from 20.12.2010 ‚was für ein schwibbogen‘ (‚what a candle arch‘):
„In the neighbourhood four young people already have a name at hand: „what a candle arch„, one of them exclaims, „only the lights are missing“.“
the article deals with processes of adoption in the course of controversy about so-called waldschloesschenbruecke.

in DRESDEN there are many as well, here is a selection – i definately seek more! who has a clue of these? who is aware of new ones? names, pics or little stories about them: wirte a comment or write me at felixliebig [at] gmx [dot] net. THX!

thanks also to the distributers with a good ear for the vernacular!

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urbanofeel startet blog

urbanofeel ist draussen!

jeder kann mitmachen und ein skizzenbuch gewinnen.

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urbanofeel is here!

everyone can take part and win a scrapbook.

spazierkarten

wenn man häufiger spazierengeht systematisiert man womöglich seine spazierweise.

so auch ich, indem ich meine spaziergänge aus dem stadtplan auf transparent durchzeichne. ganz bewußt von hand, wegen der sinnlichen verbindung zwischen (fuß)weg in der stadt und (hand)weg auf dem papier. demnächst aber auch per gps…

so entsteht ein archiv von abstrakten routen, die erst mit der karte in verbindung einen stadträumlichen sinn ergeben, an sich aber eine gestaltqualität haben.

sie sind schnitte aus der stadtfläche, segmente räumlichen erkundens, die in ihrer gesamtschau ein großes puzzle vom erkunden der stadt ergeben.

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if one does walks more frequently he or she possibly starts to organize his or her manner of walking.

so do i, by drawing my walks through from a city map onto tracing paper. i do that consciously by hand, because of the sensual connection between the (walking)line in the city and the (drawing)line on the paper. soon i will be using gps as well…

in doing so an archive of abstract routes emerges which make sense only in correlation with the map, nonetheless possessing a quality of shape.

they are cuts from the surface of the city, segments of spatial exploration, that add up to a great puzzle of city exploration in their general view.

kart ein kart aus

urbanofeels.manifesto

wenn es eine sinnliche bindung des menschen an seine lebensumwelt gibt, egal was für eine, dann sind ‚urbanofeels‘ das mittel um zu zeigen, wie jeder einzelne auf der ganzen welt sich in seiner lebensumwelt fühlt. per brief oder email und natürlich am liebsten urbane gefühle! pilot-projekt mit Stefanie Fuhrmann – Dipl.Ing. für Umweltschutz & Raumordnung (Stadt | Regional | Landschaftsentwicklung)
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if there was something like a sensual bondage of human beings to their living environment, equal what kind, ‚urbanofeels‘ would be a means of showing how every single one in the world feels in his or her living environment. via post or email and, of course, preferably urban feelings! pilot project with Stefanie Fuhrmann – Engineer for Environmental Protection & Spatial Development (Urban | Regional | Landscapedevelopment)

Dein Stadtgefühl

liebe urbanisten

wie fühlt ihr euch in eurer stadt?

wir möchten euch herzlich einladen an unserer geografischen umfrage teilzunehmen, die auf empfindungen und erfahrungen mit eurer stadt basieren.

das ist so einfach wie briefe-schreiben!

stellt euch nur vor, ihr würdet einen brief oder eine email schreiben, in der ihr die stadt beschreibt, in der ihr lebt. ihr könntet darstellen wie euer urbanes umfeld aussieht, wie es sich anfühlt. wir sind vor allem daran interessiert von euren sinnlichen erfahrungen zu lesen in eurem wohngebiet oder an einem ort, den ihr sehr gut erinnern könnt. zum beispiel könnt ihr versuchen zu beschreiben, welche orte ihr freudvoll oder beängstigend findet, oder etwas, das besonders intensiv bei euch hängen geblieben ist.

zögert bitte nicht eurer beschreibung skizzen, fotos oder andere illustrationen beizulegen.

alle briefe werden natürlich streng anonym behandelt. einzig interessieren uns ein paar statistische daten von euch: euer alter, euer geschlecht, euer beruf, eure stadt und wie lange ihr schon in der stadt lebt. wenn ihr interessiert seit, bitte schickt uns auch eure email-adresse für spätere rückfragen & hinweise zum projekt!

nun wollt ihr sicher wissen, warum wir eigentlich nach eurer mitarbeit fragen?

wir möchten intuitive beschreibungen von städten – ‘urbanofeels’ – auf der ganzen welt sammeln und daraus eine wanderausstellung erstellen, die über die ganze welt zieht. ein blogg mit den beschreibungen, die wir erhalten, planen wir mit der ersten ausstellung hochzufahren. unsere vorstellung ist es zu zeigen, wie unterschiedlich die stadteindrücke von menschen auf der ganzen welt sein können.

die urbane umwelt ist schon lange eine quasi natürliche landschaft des menschen geworden, in der er sinnlich existiert. viele formen urbaner kunst und kultur knüpfen an diese sinnliche verbindung zwischen dem menschlichen körper und dem ‘städtischen körper’ an, in dem wir leben. die stadtentwicklung hat erst in letzter zeit wege gefunden die existentiellsten formen der identifikation von menschen mit ihrem urbanen lebensumfeld einzubeziehen. stadtplanung integriert noch immer nicht substantiell die einfachsten menschlichen bedürfnisse in ihre arbeit und zeigt damit einen mangel auf, den wir anhand von alltagsbeschreibungen der modernen urbanen existenz des menschen in unserer ausstellung hinterfragen.

und ist nicht die stadt ein sinnliches phänomen, über das man reden sollte?

leitet diesen brief einfach an freunde und kollegen weiter, die es interessiert – und schreibt uns!

wir freuen uns, den ersten drei einsendern von ‘urbanofeels’ ein handgemachtes schreibbuch zu verlosen, zum schreiben, zum sammeln von material, oder einfach nur als tagebuch für euch!

email: urbano.feel@gmail.com

brief (umschlag max. A4): urbanofeel, Postfach 28 02 31, 01142 Dresden, Germany

wir danken im voraus vielmals für eure beteiligung!

herzliche grüße

die urbanofeel koop:

stefanie fuhrmann – dipl.-ing. umweltschutz und raumordnung

felix liebig – kulturingenieur, dipl.-ing. architekt

 

Your Urban Feeling

dear urbanists

how do you feel about your city?

we kindly would like to invite you to participate in our geographic survey based on feelings and experiences that you have in your city.

this is as easy as writing a letter!

just imagine you are about to write a handwritten or digital letter describing the city you live in. you might give an idea about how your urban environment looks like, how it feels. we are particularly interested in your sensual experiences of the area you live in or of a place that you can intensively remember. for example, try to describe what you regard as joyful places or places of fear, or just write about what sticks in your mind about a place.

please, do not hesitate to add to it sketches, pictures or other footage to illustrate your description.

of course, all letters will naturally be treated anonymously. we would only ask you for some statistical data about yourself: your age, your gender, your profession, and how long you have been living in your city. if you like so, please send us your email-contact for later enquiries & infos about the project!

now, what you most likely want to know is what motivates us to ask you for your help?

we want to collect rather intuitive descriptions  – ‘urbanofeels’ – of cities all over the globe and make an exhibition of them that tours the world. we plan to launch a blog of the descriptions we receive parallel to the first exhibition to make them accessible for all of you. our vision is to display how many flavors people in the world use to describe their city.

the urban environment has long become a natural landscape for us humans to exist in sensually. many forms of urban art and culture refer to the notion of this sensual connection between the human body and the ‚body‘ of the city we live in. urban development only recently found ways to incorporate the most intuitive forms of identification of people with their urban surroundings. urban planning to a great extend still does not integrate basic human needs into their proceedings, thus maintaining the problems of a modern day urban existence, which we hope to be able to highlight in our exhibition.

and isn’t a city a sensual phenomenon worth talking about?

simply forward this letter to friends & colleagues you think are interested – and write to us!

we will be pleased to award the first three senders of ‘urbanofeels’ with a handmade scrapbook, to write in, collect impressions or simply be used as a diary for yourself!

email: urbano.feel@gmail.com

letter (maximum A4 envelope): urbanofeel, Postbox 28 02 31, 01142 Dresden, Germany

great THANKS in advance for your participation! we look forward to hearing from you!

yours

the urbanofeel co-op:

stefanie fuhrmann – engineer for environmental protection and spatial development

felix liebig – cultural engineer, architect