CrossMedia Tour 2013 PM Teaser

CrossMedia Tour startet in die 5. Runde

CrossMedia Tour Dresden 2013 Alienmarke

Mit einer Vielzahl von Medienworkshops startet die CrossMedia Tour mit Beginn der Sommerferien in ihre fünfte Runde. Unter dem Motto: „Deine Ideen – Deine Medien – Deine Stadt“ können sich Dresdner Kinder und Jugendliche selbst als Medienproduzent auszuprobieren.

Die Angebote für die sechs bis 10-jährigen sind vielseitig. Die jungen Teilnehmer können zum Beispiel ihren ersten eigenen Film mit der Handykamera drehen, ein Hörspiel kreieren, ihren Superhelden im Trickfilm zum Leben erwecken oder Elektronikschrott in Alltagsgegenstände verwandeln.

Aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren bietet die CrossMedia Tour wieder ein facettenreiches Angebot von Grundlagen- bis hin zu Fortgeschrittenenkursen. Dabei entwickeln die Teilnehmenden in Eigenregie Ideen für Kurzfilme, Radiosendungen und Computerspiele. Sie drucken ihre eigenen Plakate und erkunden, ausgestattet mit Kamera und Mikrofon, die Geschichten ihrer Stadt.

Für das Projekt haben sich dreizehn Dresdner Vereine und Initiativen zusammengeschlossen, um ein umfassendes medienpädagogisches Angebotsspektrum von insgesamt 26 Kursen von Juli bis November 2013 zu entwickeln. Die Koordination übernimmt das Medienkulturzentrum Dresden in Kooperation mit dem Objektiv e.V.
Die CrossMedia Tour Dresden 2013 steht unter der Schirmherrschaft der Dresdnder Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Alle Workshops sind kostenfrei. Anmelden können sich Interessierte ab jetzt unter http://www.crossmediatour.de, wo auch weitere Informationen zum Programm zu finden sind.

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Koordination:

CrossMedia Tour 2013 PM Medienkulturzentrum Dresden eV     CrossMedia Tour 2013 PM Objektiv-eV

Mitveranstaltende:

Chaos Computer Club Dresden
ColoRadio/ Radio Initative Dresden e.V.
Cyber4Kids
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Diakonisches Werk – Stadtmission Dresden e.V.
Fantasia Dresden e.V.
medienfux gemeinnützige GmbH
riesa efau. Kultur Forum Dresden
Trans-Media-Akademie Hellerau
urbanofeel
Werk.Stadt.Laden Löbtau

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Förderer:

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden
SAP AG
Ostsächsische Sparkasse Dresden

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Weiter Informationen und Kontakt:

Medienkulturzentrum Dresden
Almuth Frommhold
Tel: 0351/31540678
info[at]crossmediatour.de
www.crossmediatour.de

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++ Kultur!ngenieur ++ Ticker ++ 121101 ++

1. November 2012
 
Freunde der Schnittstellenkultur,
 
es gibt wieder was. Und diesmal ist es einiges.
 
Nicht nur der Kultur!ngenieur arbeitet rege zwischen einer Vielzahl von Arbeitsfeldern am Besseren; auch seine Partner und Kollegen werden nicht müde sich zu regen. Da ist von allem etwas dabei. Der November wird nochmal ein Wonnemonat produktiver Kultur, bevor im Dezember langsam, ganz langsam vielleicht doch die Heimkehr / Einkehr in den Winterschlaf beginnt.
 
Deshalb sehr zu empfehlen: Das Adventsbuchbinden des Kultur!ngenieurs im Dezember. Hier bereits die Vorschau mit der Möglichkeit zur Anmeldung!
 
Lasst es euch herzlich gutgehen beim Stöbern und Kulturforschen.
 
Euer Kultur!ngenieur,
Felix Liebig
 
 
>>>>>>>>>> Der November 2012
 
++ Die Wohnzimmersp!onage #15 erschleicht sich am 16. November 2012 ab 19.00 Uhr das Quartier der Willsdruffer Vorstadt (MEHR). Treffpunkt ist vor dem Haupteingang vom Poco Möbelhaus am Bahnhof Mitte. Mit dabei ist der Stadtteilintimus Michael Pietrusky. Die Frage wird gestellt: Willst’e mit druff? ++
 
++ Die CrossMedia Tour Dresden 2012 wird sich auf dem weithin bekannten Medienfestival MB21 am 18. November 2012 zwischen 10.00 und 16.00 Uhr mit ihren diesjährigen Projekten vorstellen (MEHR). Dafür wird die Scheune sich medial angeeignet, Projekte werden vorgestellt, eine Vielzahl an MitMachMedien können ausprobiert werden. Der Kultur!ngenieur stellt hier an einem interaktiven Terminal die mit Paul Elsner und Konrad Behr durchgeführte Mediensafari vor. ++ Meet & Greet: Der Werk.Stadt.Laden Löbtau ist mit einem Lasercutter-Workshop vertreten. Yeah. Und mit dabei ist das nun auch öffentlich wirksame Netzwerk Medienbildung Dresden, das in den letzten Monaten gemeinsam von Dresdner Medienakteuren aus der Taufe gehoben wurde (WEB). Kommt alle, das lohnt sich! ++
++ Ausgabe # CYNAL 01, das neue Kunstjournal, in dem der Kultur!ngenieur den Rahmenartikel „Der gefühlte Wert der Lee(h)rstelle – Dresden aus der Sicht des Spaziergängers“ schrieb und in diesem Kontext den Offspace-Teil miteditierte, erschien kürzlich und wird herzlich, aber auch kritisch aufgenommen. Also holt euch alle ein Exemplar, mindestens! (BESTELLUNG ONLINE) ++
 
++ In der Social Bar der Evoluzzer trägt der Kulturingenieur am 28. November 2012 ab 19.30 Uhr seine Thesen über den „gefühlten Wert der Lee(h)rstelle“ vor. (WEB) Er tut dies kongenial mit Katharina Groß (Herausgeberin von CYNAL). Diskutieren über das Dresden von Morgen–Schon mal vormerken! ++
 
Der Oktober 2012 <<<<<<<<<<
 

++ Die Website-Schmiede der Trans-Media-Akademie Hellerau unter Leitung von Viola Zetzsche, in der junge Menschen außerschulisch eine Webplattform zum Thema „Schule Morgen“ selbst entwickeln und weiter betreiben können, ist zwar noch zwei Tage in Arbeit. Der Kultur!ngenieur doziert hier als Medienpädagoge die zielgerichtete Umsetzung der Website gemeinsam mit der Künstlerin Bianka Stübing. Fest steht jedoch jetzt schon, dass zwei wundervolle selbstgestaltete Websites entstehen und eine Vielzahl von Ideen für eine Schule Morgen zusammengetragen werden. Watch out! (SCHULE MORGEN) ++

 
++ „KinderBilderWelten“ heißt die Ausstellung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden in den Technischen Sammlungen Dresden, in der die Kooperationsgemeinschaft  u r b a n o f e e l  von Stefanie Fuhrmann und Felix Liebig das sensitive Raumwahrnehmungsprojekt „Stadt.Kland.Farbe“ mit Kindern der Theater-Kita in Dresden-Löbtau noch bis  4. November 2012 vorstellt. (WEBSchaut vorbei! ++
 
 
Ein Ausblick schonmal >>>>>>>>>> Der Dezember 2012
 
++ Das Adventsbuchbinden für alle, die das besondere Geschenk für einen lieben Menschen selbst herstellen und dabei eine alte Kulturtechnik erlernen möchten, führt der Kultur!ngenieur am 3. und 10. und 17. Dezember 2012 jeweils in der Zeit von 19.00 bis 22.00 im Werk.Stadt.Laden Löbtau auf der Wernerstraße 21, 01159 Dresden durch. (MEHR). ++ Die Kosten des Kurses betragen 45 € ++ Die Anmeldung bitte an post@werkstadtladen.de ++ Ich freue mich auf ein Wiedersehen an der Buchlade! ++

>>>>> Was die anderen machen–ein kleiner Streifzug durch den November <<<<<
 
++ Fotografien und Fotomontagen von Silvio Colditz und David Campesino werden in einer Ausstellung in der ‚veränderbar‘ auf der Görlitzer Straße 42 HH, 01099 Dresden gezeigt. Vernissage ist dort am Freitag, den 2. November 2012 um 19.00 Uhr. (WEB) ++
 
++ ANGIE REED – Konzert / Performance gibt es im friedrichstadtZentral schon am 3. November 2012 um 22.00 Uhr. Angie hat an dem zweiten Teil der Norton Commander Production „X Gebote“ in Hellerau mitgewirkt und ist in ihren vielfältigen künstlerischen Fähigkeiten sehr zu empfehlen! (MEHR) ++
 
++ Zum Essbaren Gartenrundgang laden am Mittwoch, den 7. November 2012 von 11.00 bis 16.00 Uhr, Ulrike Gärtner, Jan Minack und andere Herbstgärtner (Mehr in der PDF & WEB): Garten- und Kräuterrundgang durch den Essbaren Garten in Prohlis.* Samen, Kräuter und Früchte sammeln & kennenlernen was sich im Herbst findet. Gemeinsam Tee trinken, austauschen, ernten und essen was im Garten wächst. Das ist doch eine Reise wert! ++
 
++ Der Film „Come Together. Dresden und der 13. Februar“ von Barbara Lubich u.a. ist fertig. (MEHR: www.come-together-der-film.de) Am Dienstag, den 27. November 2012 um 20.00 Uhr findet im Filmtheater Schauburg die Dresden-Premiere statt. Die Autoren freuen sich über zahlreiche Gäste. Holt Euch Tickets gleich bei der Schauburg–angelegentlichen Recherchen zufolge ist noch reichlich Platz im Saal. ++

++ Zwei CYNETART-Workshops im Rahmen des Festivals für computergestützte Kunst werden an dieser Stelle vom Kultur!ngenieur ausdrücklich empfohlen. Siehe das PDF im Anhang! Darin alle weiteren Informationen. (WORKSHOPS). ++

 

++ Es knirscht im Kulturgebälk der Stadt. Alle hören und sagen von friedrichstadtZentral, Geh8, Freiraum Elbtal und den bekannten Raumproblemen der Basiskultur. Vom Freiraum Elbtal leitet der Kultur!ngenieur diesmal den (er)klärenden Infobrief weiter, der bereits im Oktober vor dem umundu-Festival erschien. Siehe PDF im Anhang. Bitte lies mich! ++ 

 
++ Für den geneigten Lese- & Hörgenuss sollten Philisten gelegentlich bei „Büchers Best“ vorbei schaun–durchaus auch über das Gesichtsbuch. ++
>>> Einladen & Ausladen <<<
++ Wer dem Kultur!ngenieur folgen mag, der drücke gerne den „Follow“-Knopf, nicht auf Twitter, sondern auf kulturingenieur.com und erhalte Email-Erinnerungen bei neuen Artikeln. Das lohnt sich! ++ Wer Menschen kennt, die das hier Geschriebene gut finden könnten, und auch nicht ganz „Freund mit Facebook“ ist, leite es bitte gerne weiter. Vielen Dank. ++ Wer keinen ++Kultur!ngenieur–Ticker++ mehr bekommen möchte, der antworte mir bitte kurz. Vielen dank. ++
 
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++ Kultur!ngenieur ++ Ticker ++ 120910 ++

10. September 2012

Liebe Raum-Bildner,

mit etwas Verspätung und der Gunst der Ruhe gibt es Neues vom Kultur!ngenieur.
 
Der Urlaub war sonnig und nass und der Sommer ist immernoch da, es ist heiß im Büro.
 
Zurück in Dresden stehe ich leider in jeder Menge langen Schatten kleiner Geister und tiefstehender Kultursonne, denn diverse Kulturinitiativen benötigen breite Unterstützung gegenüber diversen kurzsichtigen Entscheidungen. Deshalb gibt es auch im Umkreis des Kultur!ngenieurs – in und neben der Projektarbeit – zahllose Gespräche und Projekte, die ein Ziel haben: Kultur als Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen zu begreifen und Raum als universelle Existenzgrundlage aller zu behandeln. Damit wir überhaupt erstmal verstehen, was das Trendwort Partizipation bzw. Bürgerbeteiligung bedeutet und möglich macht. Und damit wir uns eines Tages nicht in einem Wust von Gesetzen, sondern einem Dschungel von Freiräumen wiederfinden.
 
Kurzum: Raum neu denken. Raum alternativ nutzen. Raum-Bildung von Anfang an :) Kinder an die Macht!
 
Mit umtriebigen Grüßen,
der Kultur!ngenieur.
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Ausblick >>>>>>>>>> September

++ Wohzimmersp!onage # 14 = Industriesp!onage. Schon sehr bald startet eine neue Wohnzimmersp!onage (mehr). Zwischen Militärproduktion, Staatsdoktrin und Dienstleistungsnomenklatur ist im sog. Industriegelände Dresden lange ein Myzel aus Musikern, Handwerkern, Künstlern, Tänzern und vielen anderen gewachsen, die die Gunst offener Räume für jede Menge Kulturproduktion nutzen. Wir kundschaften das aus: am Freitag, 21. September 2012 schon um 18:00 Uhr, Treffpunkt: Tram-Haltestelle “Industriegelände”  der Linie 7 & 8, Eingang Industriegelände, Hermann-Mende-Straße 1, 01099 Dresden Wie immer mit neugierigen Gästen & ortskundigen Gastgebern. ++
 
++ CYNAL Salon. Das Gesprächsformat wird sich anlässlich der ersten Printausgabe CYNAL #1 eingehender mit dem „Gefühlten Wert der Leerstelle“ auseinandersetzen. Der Kultur!ngenieur ist als Mitredakteur, Mitautor und Mitgesprächspartner dabei. Am Samstag, 29. September 2012 um 16 Uhr, galerie module Kunsthalle, Königsbrücker Straße 96, Halle 7c, 01099 Dresden. – Die Plattform Cynal sucht Unterstützung für die Printausgabe Cynal #1. Mehr. – Werbeanzeigen könnn über mail@cynal.de angeboten werden. ++
 
++ friedrichstadtZentral „muss raus“. Der Kunst- und Kulturverein mag den Daseins-Kampf mit den Eigentümern verloren haben, nun laufen längst die schwierigen Verhandlungen mit Geld- und Raumgebern. Mehr zum Komplex. ++
++ Freiraum Elbtal. Der Experimentalraum für alternative Lebensaspekte rund um Transition Towns am Puschkinplatz in Dresden „muss runter“. Die Eigentümer haben dem Verein gekündigt. Hier ist die Lage inhaltlich und personell vielschichtiger. Der Masterplan der Stadt kann das leider nicht moderieren. Mehr auf den Seiten des Vereins. ++
++ Freiraum / Essbarer Garten. Auch in Prohlis ist der Mutterboden noch nicht gerettet. Bitte sucht den Kontakt unter essbarergarten@prohlis-online.de und wendet Euch an Ulrike Gärtner! Danke. ++
++ Flatterulme Koenigsbrücker 49. Da macht es Sinn, dem Verkehrswahn auch mal die Natur wohlgewachsen entgegenzuhalten. Ein fetter Strauß. Eine Petition zum Erhalt der Ulme an der Königsbrücker Straße 49 gibt es hier. ++
 
Juli/August <<<<<<<<<< Rückblick
++ Mediensafari. Das Jugendmedienprojekt war ein Erfolg. Im Februar 2013 gibt es den nächsten Teil. Mehr auf dem Stadtsafariblog. Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).  ++
Audiophiles
++ Radio hören bildet. Wir wissen jetzt fast alle, was „Commons“ sind, aber was sind „Allmenden“? Die Erkenntnis muss nicht immer den Umweg über den anderen Sprachraum nehmen, tut es aber doch. Ein hervorragendes Feature zur (alternativen) Raumnutzung damals und heute gibt es beim Deutschlandfunk: AnkündigungMP3. ++ Wer gern sprachgewandte Songs hört, die nicht von übertriebenen Klangwelten vernebelt werden, dem sei Dota mit ihren Stadtpiraten ans Herz gelegt. Eine Autobahnfahrt Zeit im Wagen der Kollegin war genug um ein positives Urteil über die Alben: „Die Kleingeldprinzessin“ (2003), „Schall und Schatten“ (2009) und „Bis auf den Grund“ (2010) zu fällen. ++
Bibliographisches
 
++ Im Urlaub liest man, und liest und liest. Dabei sind wunderbare Leseerlebnisse und bibliographische Seitensprünge herausgesprungen. Alles begann mit einer Art autobiographischen Entwicklungsroman von Hanns-Josef Ortheil namens „Die Erfindung des Lebens“ (2011) aus kundiger Hand im Urlaubsgepäck. Den empfehle ich in aller Zartheit und Ehrlichkeit gern so weiter wie er mir empfohlen wurde, weil er die Augen schlicht für das Leben öffnen kann. ++ Dann wurde ich mit Wiglaf Droste erschlagen und fand seine bei Edition Tiamat erschienene Lektüre „Auf sie mit Idyll“ (2011) am Ende trotz einiger sprachlicher oder inhaltlicher Längen erfrischend und anregend. Ins Besondere was die darin enthaltenen bibliographischen Seitenverweise angeht. ++ Im Laden stolperte ich dann über Stéphane Hessel und seine Büchlein „Empört Euch!“ und „Engagiert Euch!“ (2011). Nicht alles darin ist haarklein wörtlich zu nehmen, aber das war noch nie so. Der Einblick in ein kämpferisches Herz und einen weitsichtigen Kopf ist es aber wert. ++

>>> Einladen & Ausladen <<<

++ Wer dem Kultur!ngenieur folgen mag, der drücke gerne den „Follow“-Knopf, nicht auf Twitter, sondern auf kulturingenieur.com und erhalte Email-Erinnerungen bei neuen Artikeln. Das lohnt sich! ++ Wer Menschen kennt, die das hier Geschriebene gut finden könnten, und auch nicht ganz „Freund mit Facebook“ ist, leite es bitte gerne weiter. Vielen Dank. ++ Wer keinen ++Kultur!ngenieur–Ticker++ mehr bekommen möchte, der antworte mir bitte kurz. Vielen dank. ++

freiheit Aushalten! #6 KINDISCH

juni 2012 fA!6: kindisch

++ zeit: 1.6.2012, 16 uhr ++ achtung: vorverlegung! ++
++ ort: kesselsdorfer straße, ecke poststraße, brache am „mephisto“, 01159 dresden ++
++ gastgeber:   u r b a n o f e e l   kooperationsgemeinschaft ++

thema >>> KINDISCH

ist doch kindisch! ja, aber das ist gut so. denn es ist kindertag am 1.6. und außerdem ist straßenfest in löbtau.

es gibt wenigstens 15 synonyme für das wort „kindisch“ im deutschen und sogar ein ort heißt hierzulande so. der ist knapp 50 km von dresden entfernt. also begeben wir uns nach „kindisch“ und gucken mal was es dort zu holen gibt ;) – aber nur mit dem finger auf der landkarte!

kinder haben freiheiten, die erwachsene nicht haben, denn die natur will es so. und eigentlich – bei rechtem licht betrachtet – sind die erwachsenen den kindern ganz schön neidisch dafür ;) die kooperationsgemeinschaft   u r b a n o f e e l   hat mit 15 kindern der „theaterkita“ in dresden-löbtau die stadt, ihre klänge und die farben in einem wahrnehmungsprojekt erforscht. das ist der anlass für die frage: wie halten eigentlich kinder die freiheit aus, in der sie leben?

u r b a n o f e e l   hat im projekt entdeckt, dass die kids damit sehr kreativ umgehen und dass erwachsene davon sehr viel lernen können! deshalb gibt freiheit Aushalten! #6 dem kind in uns spielraum: sie sucht im stadtraum nach spielorten: wer wollte schon immer mal einen brief nach „kindisch“ schreiben? wer möchte sich aus rumliegendem krams eigenes spielzeug bauen? wer will endlich mal auf eine laterne klettern?

hier ist platz dafür. oh nee, das ist doch kindisch!

„freiheit Aushalten!“ dient als diskursvorlage für akute themen der kultur(arbeit). in der diskursvorlage „freiheit Aushalten!“ finden erkundungen zum wert der kultur statt. diese können in ihrer form gespräche, vorträge, filmvorführungen, spaziergänge oder anderes sein. sie finden an orten statt, die es inhaltlich verdient haben, mit leuten, die fachlich kompetent sind, zu themen, die ort und leute mit der frage beschäftigen: wie frei sind wir eigentlich?
mehr dazu im leitartikel.

++ ein format von kultur!ngenieur felix liebig in kooperation mit gastgebern & gästen ++