7 Fragen an Felix Liebig urbanite Dez 2015

urbanite stellt „7 Fragen an Felix Liebig“

Grafik: Screenshot, urbanite.net

In meinem schönen kleinen Interview des Stadtmagazins urbanite Kultur!ngenieur mit dem Kultur!ngenieur im Dezember 2015 ist u.a. vom „JohannStadtRad“ und den Vorhaben der „Löbtauer Runde“ 2016 die Rede. Reinschauen lohnt sich … Vielen Dank für den Artikel an Viola Martin-Mönnich!

felix liebig kulturtagebuch null morgen

Null

dresden 02|09|2014

schnell vergeht die zeit, nicht aber das denken.

egal, ob es morgen los geht oder irgendwann: meine gedanken kreisen um das kulturtagebuch. wieviel ich von mir selbst und meinen erlebnissen darein lege. wie authentisch es sein muss, darf, wird. die inspirationen und motivationen haben sich zu einer kleinen unvollständigen agenda geschärft – ein status quo:

jenseits des von mir zu oft so empfundenen funktionierens will ich das schreiben als ventil nutzen. dabei will ich der poesie des alltages nicht nur in fotos, sondern auch prosaisch auf der spur bleiben. das kleine im großen zu sehen, auch das große im kleinen ist ohnehin mein antrieb. die soziale wechselwirkung zwischen meinem ich und dem mich umgebenden wir interessiert mich dabei. im schreiben suche ich reflexion und distanz vom täglichen auf und ab. so will ich nicht nur den kopf über dem wasser der täglichen einflüsse halten, sondern vor allem neues land entdecken. das distanzieren hat auch etwas mit innerer reife zu tun. folglich geht es elementar, vielleicht existentiell um freiheit und freie entfaltung. das von mir als kulturelle basis betrachtete beobachten, hinterfragen und kritisieren sucht eine argumentative schule. ich will rückhaltlos zweifeln dürfen an den mich umgebenden zuständen – und wohl formulierte vorschläge zum besseren machen. gemeint sind freie kulturbetrachtungen, ein freischreiben anhand von dezidierten beobachtungen und stichworten. damit hoffe ich auch allzu gängige kulturrezepte zu sprengen. zugleich ist das erkunden der welt eine wichtige selbstreflexion, ein innehalten im fluss der kulturellen zeit und ein mutfassen gegenüber der praktischen arbeit. anders kann kultur meiner ansicht nach nicht entstehen. somit werde ich erstmal schreibender zeit:genosse sein; eines tages – wie christa wolf schließlich in „ein tag im jahr“ 2000 schreibt – vielleicht plötzlich zeit:zeuge, der genau, oder sogar etwas genauer hingesehen hat. schicht für schicht, beitrag für beitrag wird also etwas unvorhersehbares entstehen.

das „MORGEN“ im foto trägt beinahe jede nacht die „Morgenpost„, die in dresden gelesen wird. darin ist also bereits eine (fotografische) interpretation eines größeren räumlichen und funktionalen zusammenhangs enthalten. auch drehen sich die räder laufend, der morgen wird also mitunter nur teils oder gar nicht wahrgenommen oder sogar von der morgenpost verdeckt. somit ist das foto ein verdienst des schreibenden und dessen, der die schrift wieder hervorholte. zivilisationsarchäologie im arbeitsalltag.

FelixLiebig Fotoanatomie Dresden-Sued Schnuller

Ein neues Kapitel – das Kulturtagebuch

Es braucht in der Kultur mitunter ein wenig, bis gute Ideen reif sind und geerntet werden können.

Das Kulturtagebuch beginnt heute, am Montag, dem 11. August 2014.

Christa Wolf gibt mit ihrem Werk → „Ein Tag im Jahr“ den letzten wichtigen Anstoß für eine langfristige Neuorientierung auf diesem Blog. Vom VRB|BLG über die Website des Kultur!ngenieurs wuchs sich schon lange der initiale Gedanke aus: Der Blog soll gegenüber den wichtigen „statischen“ Informationen erhalten bleiben und die Arbeit des Autors in einem weiteren gesellschaftlichen, kulturellen und basispolitischen Kontext beschreiben.

  • Was ist Kulturproduktion in Echtzeit?
  • Was passiert da eigentlich?
  • Was hat die eigene kleine tägliche Arbeit mit der großen Kultur zu tun?

Es ist nicht gelogen, dass die Bücher von Christa Wolf, insbesondere obiges, dazu Mut machen in ihrem Schreibstil, ihrer ganzheitlichen kulturellen Reflexion.

Tägliche Beobachtungen tragen nicht nur eine Poesie in sich, die hilft, um sich mancher Unfletigkeiten des zeitgenössischen gesellschaftlichen Alltages zu erwehren, sondern die auch von einer besseren, visionären Welt kündet. Und zu entdecken gibt es viel – ein neues Kapitel!


Einen Anfang könnten die kulturellen Beobachtungen vom Wochenende – sozusagen en passant – auf einer Wanderung im Dresdner Süden machen: Dazu gibt es einen Beitrag auf der → Website der „AG Stadtdokumentation“, die der Kultur!ngenieur öfter im Zusammenhang mit seinen intensiven Beobachtungen nutzt, wie auch den Dienst → „umap“.

Im Süden von Dresden, im urban-ruralen Übergangsraum prallen konträre Welten aufeinander: etwa die gewachsene Siedlungskultur auf die „implantierte“ Konsumkultur. Beides steht sich bei halböffentlichen Großbauten bisweilen unvereinbar gegenüber; im Privaten verschmilzt es jedoch beinahe unmerklich und wird zu einem Teil des Gewachsenen. Autobahn, Zubringer, Industrieanlagen, Strommasten u.v.m. sind Teil des Bildes, der Landschaft in unserem Kopf, aus der bestimmte kulturelle Elemente nicht wegzudenken sind, stets mitgedacht werden. Eine mentale Topografie einer infrastrukturellen Anatomie des Zwischenlandes.

Ein Gros der Arbeit des Kultur!ngenieurs besteht hier im sprichwörtlichen Übergang, dem Sich-Aussetzen, dem Hingehen, dem Dasein als Schnittstellenakteur, hier noch auf der voraktiven Ebene des Kulturbeobachters. Dem Aufnehmen und Verarbeiten.

  • Was könnte nun daraus folgen?

Die Wanderung steht im Kontext mit anderen ähnlichen Aktivitäten mit unterschiedlichen Beteiligten, die seit ca. 2012 eine Art „Training“ für eine Querschnittswanderung durch Dresden bilden: geplant vom „Grünen Turm“ zum Fernsehturm. Mehr aus der Recherchephase findet sich bereits in den fotoanatomischen Berichten auf der Seite der AG Stadtdokumentation.

CrossMedia Tour 2013 PM Teaser

CrossMedia Tour startet in die 5. Runde

CrossMedia Tour Dresden 2013 Alienmarke

Mit einer Vielzahl von Medienworkshops startet die CrossMedia Tour mit Beginn der Sommerferien in ihre fünfte Runde. Unter dem Motto: „Deine Ideen – Deine Medien – Deine Stadt“ können sich Dresdner Kinder und Jugendliche selbst als Medienproduzent auszuprobieren.

Die Angebote für die sechs bis 10-jährigen sind vielseitig. Die jungen Teilnehmer können zum Beispiel ihren ersten eigenen Film mit der Handykamera drehen, ein Hörspiel kreieren, ihren Superhelden im Trickfilm zum Leben erwecken oder Elektronikschrott in Alltagsgegenstände verwandeln.

Aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahren bietet die CrossMedia Tour wieder ein facettenreiches Angebot von Grundlagen- bis hin zu Fortgeschrittenenkursen. Dabei entwickeln die Teilnehmenden in Eigenregie Ideen für Kurzfilme, Radiosendungen und Computerspiele. Sie drucken ihre eigenen Plakate und erkunden, ausgestattet mit Kamera und Mikrofon, die Geschichten ihrer Stadt.

Für das Projekt haben sich dreizehn Dresdner Vereine und Initiativen zusammengeschlossen, um ein umfassendes medienpädagogisches Angebotsspektrum von insgesamt 26 Kursen von Juli bis November 2013 zu entwickeln. Die Koordination übernimmt das Medienkulturzentrum Dresden in Kooperation mit dem Objektiv e.V.
Die CrossMedia Tour Dresden 2013 steht unter der Schirmherrschaft der Dresdnder Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

Alle Workshops sind kostenfrei. Anmelden können sich Interessierte ab jetzt unter http://www.crossmediatour.de, wo auch weitere Informationen zum Programm zu finden sind.

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Koordination:

CrossMedia Tour 2013 PM Medienkulturzentrum Dresden eV     CrossMedia Tour 2013 PM Objektiv-eV

Mitveranstaltende:

Chaos Computer Club Dresden
ColoRadio/ Radio Initative Dresden e.V.
Cyber4Kids
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Diakonisches Werk – Stadtmission Dresden e.V.
Fantasia Dresden e.V.
medienfux gemeinnützige GmbH
riesa efau. Kultur Forum Dresden
Trans-Media-Akademie Hellerau
urbanofeel
Werk.Stadt.Laden Löbtau

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Förderer:

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden
SAP AG
Ostsächsische Sparkasse Dresden

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Weiter Informationen und Kontakt:

Medienkulturzentrum Dresden
Almuth Frommhold
Tel: 0351/31540678
info[at]crossmediatour.de
www.crossmediatour.de

Streifzüge Johannstadt Wohnkultur Logo Favicon

Einladung auf die Johannstädter Streizüge

Ab Sofort wohnt & arbeitet der Kultur!ngenieur einen Monat für die Ausstellung Wohnkultur – zum Bauen und Wohnen nach 1945 in der Johannstadt und geht dabei mit älteren Menschen auf Streifzüge in deren persönliche Erinnerung an den Stadtteil.

Die Wohnung ist auf der Wormser Straße 24c in 01307 Dresden-Johannstadt. Erreichbar unter 0176 24083754.
Der Arbeitsort ist die Johannstadthalle auf der Holbeinstraße 68 in 01307 Dresden-Johannstadt. Erreichbar unter 0351 4469568.
Das Tagebuch des Projektes führt der Kultur!ngenieur auf der Website Streifzüge Johannstadt.

Orte der Erinnerung
– Ein Arbeitsaufenthalt zur Architekturfotografie verbunden mit einem Workshop für Senioren

6 Wochen lang lebt und arbeitet ein junger Fotograf in der Johannstadt mit dem Ziel, zusammen mit Senioren Orte deren Erinnerung aufzusuchen und zu dokumentieren. Ausgangspunkt sind dabei private Aufnahmen der Workshopteilnehmerinnen und –teilnehmer, die um aktuelle Aufnahmen dieser Orte ergänzt werden. So kann sich Dokumentarisches mit einem aktuellen Blick, Erfahrungswissen mit künstlerischer Betrachtung vermischen. Die künstlerische und generationsübergreifende Auseinandersetzung mit dem Baubestand der Johannstadt, ihrer Erinnerungskultur, mit dem Stadtteil an sich wird zum Arbeitsfeld.

Die „Johannstädter Streifzüge”

In Zusammenarbeit mit der Ausstellung „WohnKultur – Bauen und Wohnen nach 1945” in der JohannStadthalle entwickelt eine kleine Gruppe von 8 bis 10 Senioren im Frühsommer eigene fotografische Ausstellungsbeiträge. Diese sollen sich mit dem Ober-Thema „Raum – Zeit – Perspektiven” beschäftigen. Oder anders gefragt:

* An welche Orte in der Johannstadt erinnern sie sich besonders?
* Zu welchen Zeiten oder Zeitabschnitten haben sie die Johannstadt kennengelernt? 
* Mit welchem persönlichen Blick schauen sie heute auf die Johannstadt?

Ab Mitte Mai vereinbart die Gruppe  Termine zum Kennenzulernen und Spazierengehen in der Johannstadt sowie mehrere Einzeltermine um ihre fotografischen Interessen und vorhandenes Bildmaterial zu sondieren. Vom 3. bis 30. Juni dann betreibt das Team vier Wochen lang intensive Stadtteilforschung und Fotografie. Orte und Menschen werden z.T. (erneut) aufgesucht und individuelle fotografische Perspektiven auf Raum & Zeit in der Johannstadt entwickelt. Die Workshop-Termine werden gemeinsam geplant und gestaltet. Am Schluss steht die Vorbereitung von ganz persönlichen Foto-Beiträgen zur bestehenden Ausstellung „WohnKultur” für die Eröffnung in einer gesonderten Veranstaltung Anfang September 2013. Felix Liebig, Kultur!ngenieur, leitet und begleitet die Senioren methodisch bei ihren Streifzügen, ihrer Bildfindung und Auswahl. Er wird wie sie in der Johannstadt wohnen und sich ganz dem Stadtteil und den Menschen dort widmen.

kultur selbst machen

++ D.I.Y. goes D.I.T. ++ In Eigener Sache ++

Kultur ist, wenn man zusammen macht. Kultur ist, was WIR draus machen.

Den Satz auf der Postkarte kann man also vielfach deuten, ob man andere nun gern machen lässt oder vielleicht doch ein wenig bestimmerisch ist oder einfach auch seine Verantwortung darin sieht, zu deligieren oder gern mit anderen zusammenarbeit.

Der Kultur!ngenieur arbeitet schon lange kollaborativ, zur Zeit umsomehr – und ist trotzdem auch sein eigener Brötchengeber. Zur Zeit geht das Backen der Brötchen nicht nur wie das Brezeln backen und für freie (Entschuldigung: unbezahlte) Kulturarbeit ist weniger Zeit. Zu tun ist genug:

Diverse kleine und große Projekte wollen umsorgt werden. Siehe „Save the Dates“. Darunter gibt es Aufträge aus neuen und bekannten Quellen, aber auch einige Eigen- und Koproduktionen in der Konzept- oder Finanzierungsphase. Neue Partnerschaften entstehen. Es kündigt sich mal wieder eine Umbauphase an.

Diese Web-Seiten sind nun etwas zu ausladend, sie werden zeitnah überarbeitet und sind deshalb z.T. offline, bevor in näherer Zukunft ein ordentliches Remake der Website ansteht. Dann wird weiter gebloggt, aber es wird auch eine Projektkartei geben und die Arbeitsfelder des Kultur!ngenieurs sind dann erstmal klarer dargestellt.

Einige freie Eigenproduktionen sind in der Planung, sollen aber nicht überstürzt rausgehen, sodass sie etwas länger auf sich warten lassen. So wird es eine dramaturgisch neuformatierte Wohnzimmersp!onage geben, das Brachenbrunch findet auch dieses Jahr eine Lücke und das Buchbinden wird mit Stadterkundung kombiniert.

Also, es gibt viel zu tun, tun wir es ZUSAMMEN.

++ Kultur!ngenieur ++ Ticker ++ 121208 ++ Ganz eigen ++

Text & Bild: Felix Liebig

8. Dezember 2012

Werte Freunde der Besinnlichkeit,

es ist nicht mehr viel Zeit bis Weihnachten, die aber hat es in sich:

Es ist wärmstens zu empfehlen – drei Gelegenheiten für uns, nochmal zusammenzukommen: „LöMuWeiKa“ – Lesung mit Klängen und Geräuschen schon am 15. Dezember im Kultur!ngenieurbüro. Tagsdrauf am 16. Dezember: Input-Vortrag zur „IG Freiraum“. Und als Rausschmeißer am 18. Dezember: „SiebDruckKalender2013Vernissage“ im Werk.Stadt.Laden Löbtau. Diese letzten Empfehlungen ganz besonnen in eigener Sache, siehe unten.

Vom 19. Dezember 2012 bis 9. Januar 2013 ist dann im Kultur!ngenieurbüro Jahrespause. Dennoch: Viele der nicht dokumentierten Projekte werden in dieser Zwischenzeit auf der Website erscheinen. Im Neuen Jahr gibt es alsbald neues zu entdecken.

Alles Gute Euch und Ihnen also für die Weihnachtszeit und ein Frische Ankunft im Jahr 2013!

Der Kultur!ngenieur,

Felix Liebig

>>>>>>>>>> Der Dezember 2012

++ 15. Dezember 2012 um 19.00 Uhr im Kultur!ngenieurbüro, Clara-Zetkin-Straße 48, 01159 Dresden ++ LöMuWeiKA. Häh? 1 Jahr Kultur!ngenieurbüro. Aha! Der „Löbtauer Musikalische Weihnachtskalender“ ist der Weihnachtskalender für Menschen mit performativer Ader. Auch im tiefsten und verschneiten Löbtau-Süd. Annie Lux & Micha Wieting schenken uns „Das Ding mit den Zipfeln“ – eine Lesung mit Klängen und Geräuschen auf nicht mehr als 20 qm Bürofläche, die seit etwas mehr als 1 Jahr Vorposten der Kulturarbeit sind. Dazu gibt es kulturzeittypische Freuden. Freut Euch drauf! (PROGRAMM)

++ 16. Dezember 2012 um 14.00 Uhr „Leerstellen!nventur II“ zum Treffen der neu gegründeten IG Freiraum für nichtkommerzielle Projekte im Stadtteilhaus Äußere Neustadt, Prießnitzstraße (über Oostende). (WEB) ++ Und weil es so schön war, gibt es den Vortrag in angepasster Form gleich nochmal: In der „Social Bar“ der Evoluzzer trug der Kulturingenieur am 28. November 2012 seine Thesen über den „gefühlten Wert der Lee(h)rstelle“ in einer „Leerstellen!nventur“ vor. ++

++ 18. Dezember 2012 um 20.00 Uhr auf der Wernerstraße 21, 01159 Dresden++ Werk.Stadt.Laden SiebDruckKalender 2013 Vernissage. Der Kalender für 2013 ist fertig. 12 Werkstädtler–darunter der Kultur!ngenieur–und 12 begnadete KünstlerInnen–darunter Grit Koalick von „visuranto„–haben zusammengearbeitet. Hol Dir Dein auf 100 Stück limitiertes Exemplar für schmale 17 € ermäßigt, wohlmeinende 20 € normal und wirklich unterstützende 25 €. Immer gültig, zeitlos und handgemacht. Der Kalender wird ab 18. Dezember erhältlich sein – solange der Vorrat reicht. Vorbestellungen ab sofort möglich: post@werkstadtladen.de. ++

++ Schade: Das Adventsbuchbinden wird aufgrund von Beteiligungsmangel nicht durchgeführt. Vormerken: Dafür gibt es am 8. und 15. und 22. April 2013 wieder das FrühjahrsBUCHbinden. (ERGEBNISSE 2012) ++ Auf ein Wiedersehen an der BUCHlade! Voranmeldung jederzeit möglich: post [ät] werkstadtladen.de ++

>>>>>>>>> Wer noch was gutes Lesen oder gar verschenken will, hier vier weihnachtstaugliche literarische Genüsse:

++ Guy de Maupassant, Realist, Menschen- und Weltbeobachter seines Zeichens, verfasste das treffliche Reisebuch „Auf See“ über einen Segelturn auf dem Mittelmeer an der Côte d’Azur, den Menschen mit Hang zum Fernweh aufsaugen werden. Erschienen als gebundene Leinenausgabe mit Schuber im Mare-Verlag. ++

++ Roger Willemsen brachte mit „Kleine Lichter“ einst sein Erstlingswerk heraus, gleichermaßen poetisch wie authentisch geschrieben. Alltagsbeschreibungen werden immer wieder von wunderbaren Weisheiten getragen. Worüber? Was man zu benennen sich traut, wenn man es wirklich empfindet. Und was man liest, wenn man sich Zeit für das Wichtigste im Leben nehmen möchte. Die Minitaschenbuchausgabe erschien bei Fischer.

++ Eric Hazan hat „Die Erfindung von Paris“ beschrieben, nachgeschritten und ausgeleuchtet in einer Weise, die man als Stadtneurotiker gern mal in zwei Wochen verschlingen kann. Untertitel „Kein Schritt ist vergebens.“ Leider nur noch antiquarisch. Original bei ammann.

++ Sigrid Damm fragt sich „Wohin mit mir“ und tut dies in der Spange zwischen einem Schreibaufenthalt in Skandinavien und einem plötzlichen Stipendium in Rom. Dazwischen entfaltet sich im Übergang gewandt die Selbsterkenntnis. Auch dies nichts Ungewöhnliches zum Lesen über Weihnachten und Neujahr. Zu Bekommen beim Insel-Verlag.