Ein Wochenmarkt für Löbtau / Petition

grafik & text: Paul Stiefenhofer, Petitor

Im Rahmen der stadtteilbezogenen Kulturproduktion macht der Kultur!ngenieur auf die Petition für einen Wochenmarkt in Löbtau aufmerksam.
Er moderiert am 14. November 2012 ab 18.00 Uhr das erste Netzwerktreffen dazu im Werk.Stadt.Laden Löbtau auf der Wernerstraße 21, 01159 Dresden:

*

Zur laufenden Petition „Ein Wochenmarkt für Dresden Löbtau“ auf openpetition.de sind alle Bewohner und Interessierten zu einer gemeinsamen Diskussion und großen Ideensammlung rund ums Thema eingeladen. Alle Vorschläge, Ideen und Meinungen werden zusammen mit dem Petitionsausgang bei der Stadt eingereicht.

Die Petition ist noch zu unterzeichnen: https://www.openpetition.de/petition/online/ein-wochenmarkt-in-dresden-loebtau

*

Dresden Löbtau ist ein wachsender, immer beliebterer Stadtteil für junge Familien und Studenten sowie ältere Menschen. Als Bewohner Löbtaus möchte ich die Oberbürgermeisterin sowie den Stadtrat dazu bewegen, die Etablierung eines Wochenmarktes hier in Löbtau zu fördern, zu unterstützen und voranzutreiben.

Trotz eines zahlreichen Angebotes an Supermärkten und Discountern fehlt es an einem alternativen Angebot an regionalen, ökologischen und frischen Lebensmittelprodukten. In Zeiten eines wachsenden Verbraucherbewusstseins, eines nachhaltigen Lebensstils stellt ein Wochenmarkt im Stadtteil eine sinnvolle Ergänzung und Lösung dar. Ein Markt löst das abstrakte Verhältnis zu weit her beförderten Lebensmitteln und Produkten auf, fördert das Bewusstsein zu lokalen Erzeugnissen und unterstützt regionale Unternehmen und Erzeuger. Weiterhin fehlt es im Stadtteil an einem gesellschaftlichen Treffpunkt, an einem Ort wo man Freunde und Bekannte antrifft und Neuigkeiten austauscht. Ein Wochenmarkt kann ein solcher Ort sein.

Wie praktisch wäre doch ein Markt in Dresden-Löbtau mit frischem, regionalem Obst und Gemüse, Handwerkserzeugnissen und Kunst. Ein gesellschaftlicher Treffpunkt einmal in der Woche oder einmal im Monat? Eine temporäre Nutzung auf einer der Brachflächen oder ein dauerhaftes Domizil? Wer kommt, wer macht´s?

*

Werbeanzeigen

Sommercamp futOUR

Das Sommercamp futOUR war ein wichtiger Baustein in der Entwicklung des Arbeitsfeldes kulturelle Jugendbildung zur Stadtentwicklung.

Fotos werden aufgrund der Bildrechte hier nicht gezeigt, siehe Website unter Bildergalerie.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Berlin veranstaltet jährlich das Sommercamp futOUR. Das sind zwei Jugendcamps z.Z. in Naumburg / Sachsen-Anhalt und Genewiko / Brandenburg. Die Idee das Camps in meiner Version liegt im Heranführen junger 12 bis 14-jähriger Menschen aus Berlin an die Berufswahl mit Mitteln des Projektlernens.

Ich bin als sog. Teamer im März 2011 in das Team aufgenommen worden, das von den beiden Camps die Fahrt nach Naumburg in das Sporthotel Euroville organisierte. Als Neuling in der Camp-Szene und lediglich Ferienlager-erfahrener Kulturarbeiter eine völlig neue Welt! Zuvor absolvierte ich beim Jugendverein Roter Baum in Dresden die JULEICA und brachte mich mit einem Kurs für Lebensrettende Sofortmaßnahmen beim DRK auf den neuesten Stand für das Camp.

In der Durchführung des Camps erlebte ich drei Phasen:

  • die Vorbereitung des Camps mit zwei Teamertreffen in Berlin und vor Ort in Naumburg und einem offiziellen Treffen mit allen Jugendlichen, Eltern und Organisatoren in Berlin,
  • das Camp mit 20 Tagen Jugendarbeit rund um die Uhr und
  • die Nachbereitung mit dem abermals offiziellen Nachtreffen in Bad Liebenberg.

In drei Teams wurden Projekte vorbereitet und bearbeitet. Gemeinsam wurden Ausflüge veranstaltet und jede Menge Freizeitangebote im Camp gemacht. In unserem Projekt „Platzierung“ (Bau, Planung), das ursprünglich mit dem Thema Energie nach Naumburg gestartet war, warfen wir aufgrund der Vorlieben der Teilnehmer das Thema wieder über den Haufen und orientierten uns neu auf Dinge des täglichen Bedarfs wie v.a. Möbelstücke. Das haben wir und die Jugendlichen im Projekt mit Bravur gemeistert.

Auch die anderen zwei Teams „Inszenierung“ (Stadterkundung / Inrervention) und „Gestaltung“ (Alltagsdesign) waren sehr produktiv. Alle zusammen – und das war das Schönste daran – stellten ihre Ergebnisse zwei Tage lang mitten in Naumburgs Altstadt in einem eigens angemieteten Laden aus. Volle Begeisterung rundum!

Für mich war es eine rundum besondere Erfahrung mit 39 quirligen Jugendlichen und acht bemerkenswerten Teamern zusammenzuarbeiten. Mitgenommen habe ich bis hierher neue Sichtweisen aufgrund der wie ich finde herausragenden Persönlichkeiten unter den Teamern. Ich nehme mit eine neue Einstellung zu Menschen, denn jeder Tag war ein neues Verhandeln der Grundbedingungen des Zusammenlebens mit den Jugendlichen und hat diesbzüglich meinen Blick auf das Wichtigste geschärft. Alles in allem war es ein spannendes und dennoch entspannendes Camp. Natürlich konnte ich auch Naumburg ein wenig kennenlernen, wo ich zuletzt als Kind gewesen war.

Inspiriert hat mich diese Arbeit vor allem im Hinblick auf die auch von u r b a n o f e e l vertretene Ansicht, dass Stadtentwicklung vermehrt über Jugendbildung sta(d)ttfinden sollte. Hieran werde ich weiter intensiv wirken.

die knarks und die krauts und die kunst

Diese Diashow benötigt JavaScript.

fotos: felix liebig; werke: c/o die künstler & kulturschaffenden

wir drehen am zahnrad,
in der ex. r. krautwald maschinenfabrik.

ZAPFENSTREICH

in diesem besonderen falle vom 1. bis 6 juni 2011 sind es die künstler um conny cobra.
und was dabei zustande kommt, kann der geneigte betrachter hier erahnen …

REVISION

in der zwischenzeit hat sich viel getan,
ich habe das verfolgt,
weitere fotos zeugen davon.

kunst und kultur – vor allem aber selbstbestimmtes handeln – versetzen orte in einen neuen daseinszustand.
auch conny cobra zitiert joseph beuys:

kunst als soziale plastik

was mir in der fabrik als „jungfräulichkeit“ des plastischen erscheint:
die korrespondenz des werdenden,
die poesie des unfertigen.


raumkunst,
kunstwerke,
werkzeuge,
zeugnisse,

ein noch loses sammelsurium reichhaltiger gegenstände.
mitunter microskopisch,
plus die menschen, die diese gegenstände durch ihr handeln erst kontextualisieren,

in ein verhältnis setzen.

hier greift mehr ineinander als ein paar zahnräder,
die übersetzung dieses „gebtriebes“ ist stufenlos:
von  herantasten bis zupacken und wieder loslassen.

der erste gang ist eingelegt für den krautwald–sommer.

u.v.a.m.

ein hoch auf den kontemplativen leerlauf!

Kunst- und Kulturfabrik Krautwald 2011

Diese Diashow benötigt JavaScript.

fotos war-zustand: felix liebig & ralf nowak, grafiken: conny cobra & nadja nitsche

nachdem das sachsenbad in dresden-pieschen der ig „metropole pieschen“ wiederholt vom liegenschaftsamt für zwecke der kulturellen überbrückung seines vegetativen verfalls versagt wurde, war seit zwei jahren die ehem. r. krautwald maschinenfabrik auf der torgauer straße 38 in das blickfeld gerückt.

bereits seit 2008 waren beauftragt von der metropole pieschen künstler im artist-run-space „koloni“ und angeschlossenem künstlerhaus auf der torgauer straße 40 unter leitung der künstler jens besser & kata huszar ansässig. mit dem eigentümer ist vertraglich eine zwischennutzung gegen miete vereinbart worden. das haus war nach der anlaufzeit gut gebucht. ausstellungen & veranstaltungen fanden regelmäßig statt.

während dieser zeit kamen unregelmäßige gespräche mit den eigentümern bzw. dem hausverwalter des grundstückes zustande. ausschlaggebend für intensivere gespräche war letztlich die übertragung des besitzes auf einen in dresden-pieschen ansässigen bauträger. künstler und vor ort tätige handwerker sowie der bauleiter des bauträgers kamen zunehmend auf dem hof zusammen. als gemeinsamer gesprächsinhalt stellte sich die geschichte des ortes als ex-ballsaal und über hundertjährige maschinenfabrik heraus. ebenso fanden die akteure über ganz alltägliche interessenlagen im umgang mit der immobilie bzw. den anliegen der jeweiligen anwesenheit zueinander.

diese menschliche grundlage im praghmatischen vor ort wurde ergänzt auf der ebene des administrativen im büro:

im zusammenhang mit den vorgesprächen für die zukunftswerkstatt „pieschen 2020“ fanden stefanie fuhrmann und felix liebig den weg zum inhaber des bauträgers. hier wurde die frage nach einer kooperation zur zwischennutzung des als bauvorhaben noch nicht genehmigten saales direkt gestellt.

kunst- und kulturfabrik krautwald 2011.

alltägliche und administrative aktivitäten ergänzen sich weiterhin. inzwischen hat sich eine gruppe von knapp 25 mehr oder weniger aktiven menschen um die metropole pieschen, den trägerverein pro pieschen e.v. und die künstlerin conny cobra in ihrer knark-art.gallery gebildet um das projekt zu begleiten. conny cobra – seit mehr als fünf jahren an diesem ort in dresden pieschen-ansässig und tätig– suchte für den „zapfenstreich“ ihrer gallery einen passenden ort und gibt mit ihrem programm ab 1. juni 2011 den startschuss für fünf monate kunst und kultur in der fabrik. das interesse hat bereits über den stadtteil hinaus regionale und internationale kulturinteressenten und künstler angesprochen und zur sehr schnellen vernetzung geführt – ausdruck für die langzeitwirkung und überregionalität der fortgeführten arbeit einer lokalen kutlurinitiative wie auch des vielfachen mehrwertes einer initialen kulturförderung durch die stadt dresden 2008.

in der knark-art.gallery auf der torgauer straße 24 treffen sich die organisatoren und interessenten nun jeden mittwoch ab 18 uhr.

mit blick auf die verzahnung im stadtteil und bei den menschen hat sich an diesem ort des früheren vergnügens und der arbeit in mehr als 100 jahren kürzlich ein ehemaliger mitarbeiter vorgestellt. das aufräumen und reinigen des raumes geht einher mit diversen erkenntnissen über seine frühere nutzung – nun auch tatsächlich menschlich. mit etwas glück wird uns der frühere mitarbeiter anhand von fotos und zeugenberichten einblick geben können.

die maschinenfabrik verzahnt nun geschichte, kunst und kultur mit den menschen im stadtteil.
das plakat von conny cobra gibt dies ohne gleichen wieder:

zapf_plak

einige der akteure:

stephan popella

– anikó töppel – stawowy media

– nadja nitsche – N2

– susann wagner – schultheater dresden

– ralf nowak – initiator der metropole pieschen

– carsten möller – scargo designbüro

– lothar lange – freiraum elbtal e.v.

rebecca jane jones

– jesn klant & kathrin peine – studio 24 tango argentino

yaelle dorison

brachen.wochen.ende.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

fotos: felix liebig

man könnte auf brachen auch wochen verbringen – soviel gibt es zu entdecken. doch am ende ist es weder gesund noch gänzlich erfüllend. also verabredet man sich für ein paar stunden. und räumt auf. — so geschehen diesen samstag und sonntag.

maschinenfabrik r. krautwald

die auf der torgrauer straße 38/40 vor 1900 noch als ballsaal des „gasthof pieschen“ errichtete anlage diente bis 2006 der r. krautwald maschinenfabrik als produktionsstandort. zahlreiche einträge in den firmenregistern im www zeugen noch von der firma (hier bei google). die metropole pieschen hat diesen raum nun vom 1. juni bis 31. oktober 2011 mithilfe des aktuellen besitzers hölzer wohnbau gmbh für eine zwischennutzung aufschließen können. am samstag morgen haben wir scheiben geputzt und den hof gefegt und aufgeräumt. in einer neuerlichen ‚aufräumaktion‘. auch das braucht eine brache. mehr dazu an besonderer stelle …

leipziger vorstadt

für samstag nachmittag hatte ich spontan freunde gefragt mitzukommen auf eine route durch das ‚gelände‘. zu dritt waren wir unterwegs mit drei unterschiedlichen zielen: graffitis (foto)dokumentieren, zerfall (foto)dokumentieren, sinnliche phänomene inventarisieren. erst die räumliche erfahrungssequenz macht einem klar, was dieses gelände alles in sich birgt. und, was man von den hauptstraßen oder dem überflug bei google zwar ahnt aber eben nicht nachvollziehen kann. dazu ein paar bilder…

schon am freitag war ich zu gast zum „dauerbrenner II“ bei der geh8. am samstag nachmittag stand dort fast alles noch so da, nur weniger leute waren anwesend. von den erstaunlichen (und nicht in jedem fall publizierbaren) ergebnissen der tour sind diese spannend:

die auch bei google.earth sichtbare mondlandschaft ist nun ein räumlich geschlossener jungwald. mit interessanten dschungeleffekten und einigen geschickten menschlichen eingriffen.

es passiert wesentlich mehr in dem gelände als mensch gemeinhin vielleicht annimmt. aber es ist nunmal weitläufig und nicht auf jedermanns weg.

auch hier findet – in ungleich größerem maßstab – ein aufräumen statt, nämlich städtebaulich.

über den seit jahren stattfindenden individuellen raubbau an der ehem. villeroy & boch fabrik (stadtwiki dresden) will ich nicht viel sagen. er geht mit der planerischen bzw. politischen „konjunktur des verschwindens“ kulturhistorischen erbes einher. mich wundert wie wenig respekt menschen vor dem schaffen und der tradition derjenigen haben, in deren waschbecken sie sich z.t. heute noch die hände waschen und mit deren namen (und fliesen) sie sich auch heute stets gern schmücken. hier wird vorr. niemand mehr aufräumen. wieviele menschen wissen, dass sanitärkeramik mit absicht ‚falsch geformt‘ wird, damit sie sich beim brennen aufgrund der eigenmasse in die richtige form verzieht?

zum kontext später mehr …

ex. plattenwerk johannstadt

nahe der trinitatiskirche existierte mit dem segen des amtes für kultur und denkmalschutz der stadt dresden bis vor jahren eine sogenannte „betonzeitschiene“ (homepage). sie verwies auf das ehemalige plattenwerk johannstadt (johannstadtarchiv), aus dem heraus im mindesten die johannstadt großindustriell errichtet wurde. der architekt und künstler ruairi o’brien errichtete die betonzeitschiene gemeinsam mit vielen anderen und unter vermittlung des sonderbaren werner ehrlich als patentiertes „micromuseum“.

das publizierte und gelobte werk, an dem auch ein guter bekannter mitarbeitete, ist nun 200 meter weiter ‚eingelagert‘ – besser beräumt. soweit bekannt wurde es aus grundrechtsgründen und nach langen streitereien abgebrochen. es ging offiziell um bauvorhaben. nicht das erste mal, dass ein vom kulturamt gefördertes und allgemein anerkanntes kulturprojekt unter den hammer der ökonomischen oder rechtlichen interessen gelangte. heute: brache, junge menschen. aber kein offenes museum, in dem die allseits geforderte bildung der (jungen) menschen stattfindet. nur das: die dekontextualisierung kulturellen engagements. nicht auf- sondern abgeräumt.

sichtbetontrinitrashnachmittag

dafür tun ein paar urbane arbeiter dennoch etwas sinniges. am gleichen ort sammelten wir am sonntag nachmittag alles rumliegende zu einer müllskulptur zusammen. der „dosenfriedhof“ und das „konsumopfer“ sind die ergebnisse. installationen, die dem ort im aufräumen und rekombinieren einen in ihm liegenden sinn entlocken und aufzeigen wollen. die ‚museumsfolgelandschaft‘ wurde von uns neu kontextualisiert. wir haben altes und neues bzw. zusammengehörendes, aber zertreutes, zusammengebracht. nebenbei haben wir die ein wenig dilletantische ‚restauration‘ eines benachbarten graffitis betrieben. hierzu das titelbild / die bilder… und der „stadt_gorilla“ auf flickr.

pieschener zukunft

zukunftswerkstatt – pieschen 2020

für den stadtteil dresden-pieschen führen wir mitte april 2011 eine zukunftswerkstatt durch.

pieschener zukunft

die veranstaltung findet statt in kooperation des herbert-wehner-bildungswerkes, des pro pieschen e.v., des stadtteilzentrum emmers der outlaw ggmbh und des stadtplanungsamtes dresden. eine zusammenarbeit mit dipl.ing. umweltschutz und raumordnung, stefanie fuhrmann.

vorraussichtlicher termin: 15.–17.4.2011.
vorraussichtlicher ort: ’stadtteilzentrum emmers‘, grosser saal, dresden-pieschen, am ‚elbcentre‘.

im folgenden der pressetext:

„Das Ziel einer Zukunftswerkstatt ist es, daß Menschen für eine gewisse Zeit an einem Ort zusammenkommen und gemeinsam nach kreativen Lösungen für ein drängendes Problem oder eine Aufgabe suchen.“ (Zitat, Reinhard Sellnow, Einführung in die Methode der Zukunftswerkstatt)

Dresden-Pieschen, ein ‚Transitstadtteil‘, ist geprägt von einer verhältnismässig heterogenen Bevölkerungszusammensetzung, die relativ jung ist, eine vergleichsweise hohen Anteil sozial Benachteiligter aufweist und ethnisch eine breite Mischung besitzt. Demgegenüber besitzt der Stadtteil einen baulich mittlerweile nahezu homogenen Bestand und sehr gute Infrastruktur. Hervorstechend sind allerdings die sozialen und auch städtebaulichen kulturellen Mängel wie z.b. das unsanierte Sachsenbad.

Aus dem Podiumsgespräch des (Herbert-Wehner-Werkes) „Mein Stadtteil 2020: Lebens(T)raum Pieschen“ gingen drei Grundstränge der Betrachtung von Pieschen durch die Beteiligten hervor – 1 Städtebaulich wichtige Orte, 2 Potentiale von Brachen und Grünräumen sowie 3 Strukturen für soziales und kulturelles Bürgerengagement.

Motivation für die Zukunftswerkstatt ist damit das Bewußtmachen eines bestehenden Stadtentwicklungsprozesses. Einerseits bei den Bürgern selbst, die ermuntert werden sollen zur Beteiligung und selbstorganisierten Mitgestaltung ihres Stadtteils. Andererseits bei den Vertretern der Stadt, die gewonnen werden sollen die Beteiligung der Bürger als identitätsstiftenden Prozess zu unterstützen und damit den Wert des Stadtteils zu befördern. Es soll eine Bildungsplattform für ein besseres Verstehen von Stadtentwicklung bei allen Beteiligten geschaffen werden.

Anliegen der Zukunftswerkstatt in Pieschen ist zunächst das Sammeln von Ideen für den Stadtteil in der Perspektive auf das Jahr 2020. Diese Ideen sollen in der Zukunftswerkstatt konkretisiert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden. Dabei ist das Ziel der Veranstaltung, das Kompendium an konkreten Aufgaben gemeinsam mit Stadt und Bürgern in Arbeitsgruppen weiter in die Umsetzungsphase zu begleiten. Die Werktatt will sich der (Stadt)Planung integrativ anbieten, indem sie Bedürfnisse und Visionen für den Stadtteil anhand von gemeinsamen Leitbildern kulturell vermittelt.

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In einem zweiten Schritt werden potentiell Betroffene und Interessierte eingeladen um ihre Vorstellungen auf der gegebenen Grundlage zu genauer zu verhandeln. Im dritten und finalen Schritt werden die entstandenen Leitbilder in Konzepten der Stadtplanung übergeben.

video out now: our house is your house

das video zeigt einen zusammenschnitt der tagung ‚our house is your house‘ im september 2010 bei ‚geh8 – künstlerhaus & ateliers‘

<p><a href=“http://vimeo.com/18986877″>OUR HOUSE IS YOUR HOUSE</a> from <a href=“http://vimeo.com/etfa“>Eintagsfliegenakrobatik</a&gt; on <a href=“http://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

das vertexten deutsch-englisch hatte ich übernommen. credits siehe link!

###

the video refers to the artists‘ conference ‚our house is your house‘ in september 2010 at ‚geh8 – artist-run-space & studios‘

textwork german-english was done by myself. for credits follow the link!